Studierende kämpfen um finanzielle Sicherheit – BAföG-Reform bleibt aus
Studierende kämpfen um finanzielle Sicherheit – BAföG-Reform bleibt aus
Studierende in Deutschland sehen sich wachsendem finanziellen Druck ausgesetzt, da steigende Mieten und Inflation die staatliche Unterstützung überholen. Der jüngste Haushaltsentwurf für 2026 hat Kritik ausgelöst, nachdem Ministerin Bär 250 Millionen Euro aus den Mitteln für die grundlegende finanzielle Absicherung von Studierenden und Auszubildenden gestrichen hat. Gleichzeitig blockieren politische Uneinigkeiten dringend benötigte Reformen des BAföG-Systems, sodass viele kaum noch in der Lage sind, die Lebenshaltungskosten in Universitätsstädten zu tragen.
Der aktuelle Regierungsvorschlag, den Wohnkostenzuschuss lediglich um 60 Euro zu erhöhen, wird weitgehend als unzureichend abgetan. Kritiker monieren, dass dieser Betrag den drastischen Mietanstieg – insbesondere in Städten mit hohem Studierendenanteil – nicht abfedert. Immer mehr Studierende ohne wohlhabende Familien können sich Wohnraum schlicht nicht mehr leisten, sodass manche ihr Studium abbrechen oder hohe Schulden aufnehmen müssen.
Die Reform des BAföG steckt seit Jahren in der Sackgasse. Ein Plan der Grünen, den Grundbedarf von 475 auf 563 Euro anzuheben und regionale Mietzuschläge einzuführen, scheiterte im Februar 2026 im Bundestagsausschuss. Die Opposition fordert weitere Änderungen, darunter die Angleichung der Grundleistung an das Bürgergeld – Deutschlands reguläre Sozialhilfe –, um Studierenden ein Leben über der Armutsgrenze zu ermöglichen.
Ayşe Asar, Sprecherin für Forschungs-, Technologie- und Raumfahrtpolitik, kritisierte scharf die Regierungshaltung in dieser Frage. Sie betonte, das BAföG müsse Studierenden finanzielle Sicherheit garantieren, damit sie sich auf ihr Studium konzentrieren können – statt ums Überleben kämpfen zu müssen. Die Opposition verlangt zudem eine jährliche Inflationsanpassung der Wohnkostenzuschüsse, um sicherzustellen, dass die Förderung mit den steigenden Lebenshaltungskosten Schritt hält.
Trotz dieser Forderungen setzt der Haushalt 2026 andere Prioritäten: Raumfahrtforschung und die Spieleindustrie werden stärker gefördert als die Studierendenhilfe. Da das BAföG seit fünf Jahren nicht grundlegend reformiert wurde, verschärft sich die finanzielle Notlage vieler Studierender weiter – ohne dass Besserung in Sicht wäre.
Die aktuellen Maßnahmen der Regierung lassen Studierende mit unzureichender Unterstützung zurück, während die Lebenshaltungskosten steigen. Ohne regionale Mietzuschläge oder inflationsgebundene Leistungen werden viele weiterhin Mühe haben, Miete und Grundbedürfnisse zu finanzieren. Die blockierten Reformen sorgen dafür, dass die finanzielle Unsicherheit für Studierende auf absehbare Zeit bestehen bleibt.
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