BASF verkauft Hydrosulfit-Sparte an Silox und zieht sich aus der Produktion zurück

Jakob Kraus
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Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung einer Fabrik mit Arbeitern, die Maschinen bedienen, mit Säulen, Fenstern und einer Decke, sowie dem Text "Die Geschichte der Textilindustrie" unten.Jakob Kraus

BASF verkauft Hydrosulfit-Sparte an Silox und zieht sich aus der Produktion zurück

BASF hat den Verkauf seiner Hydrosulfit-bezogenen Vermögenswerte an Silox abgeschlossen, einen weltweit führenden Anbieter von Reduktions- und Bleichmitteln. Die Transaktion folgt der Entscheidung von BASF, die Hydrosulfit-Produktion am Standort Ludwigshafen im Rahmen einer umfassenden strategischen Überprüfung einzustellen.

Der Deal umfasst geistiges Eigentum, spezielle Behälter, ausgewählte Produktionsanlagen, technisches Know-how sowie zugehörige Marken. BASF hatte die Herstellung von Hydrosulfit in Ludwigshafen bereits im September 2025 eingestellt. Dennoch wird das Unternehmen am Standort weiterhin andere anorganische Chemikalien produzieren, darunter Alkoholate, Sulfite und Stickstoffsalze.

Silox, mit über 70 Jahren Branchenkenntnis, betreibt Standorte in Belgien, Indien und Kanada. Die Übernahme festigt die Position des Unternehmens als wichtiger Lieferant von Natriumhydrosulfit-basierten Produkten für die Textilfärbung und Papierbleiche. Jean-Christophe Bogaert, Geschäftsführer der Silox-Gruppe, betonte, dass der Deal das langfristige Engagement des Unternehmens in diesen Bereichen stärkt. Zudem verbessert er die Fähigkeit von Silox, Kunden in Europa und weltweit hochwertige Hydrosulfite anzubieten.

Hydrosulfite spielen in zahlreichen Industrien eine entscheidende Rolle: Sie dienen als unverzichtbare Reduktionsmittel in der Textilverarbeitung und als Bleichzusätze in der Zellstoff- und Papierherstellung. Die Vereinbarung sichert die kontinuierliche Belieferung der Kunden, die bisher von den Ludwigshafener BASF-Operations versorgt wurden.

Die Übernahme erweitert die globale Marktpräsenz von Silox, während BASF sich auf sein verbleibendes Portfolio an anorganischen Chemikalien konzentrieren kann. Der Deal garantiert zudem die weitere Versorgung der Industrien, die auf Hydrosulfit-Lösungen angewiesen sind. Beide Unternehmen haben bestätigt, dass die Transaktion nun abgeschlossen ist.

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