Köln gründet landesweiten Hub für klimafreundliche Start-ups mit 1,25 Millionen Euro

Anna Krause
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Ein grüner Hintergrund mit fettem weißem Text, der "netto-null-Emissionen bis 2050" anzeigt.Anna Krause

Köln gründet landesweiten Hub für klimafreundliche Start-ups mit 1,25 Millionen Euro

Die Universität zu Köln startet ein neues landesweites Zentrum zur Förderung von klimafokussierten Start-ups. Unter dem Namen Climate Innovation.NRW soll die Initiative Anfang 2026 ihre Arbeit aufnehmen. Ziel ist es, Gründer:innen und Berater:innen dabei zu unterstützen, ihre Geschäftsmodelle mit Klimaschutzzielen in Einklang zu bringen.

Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit zwischen dem Gateway Exzellenz Start-up Center und dem Nachhaltigkeitsbüro der Universität. Beide Einrichtungen werden gemeinsam das Klimapotenzial von Start-ups bewerten und erschließen. Ein zentrales Element wird ein Qualifizierungsprogramm zum Thema Klima sein, das im Juni 2026 an den Start geht und Schulungen für Start-up-Berater:innen und Gründer:innen anbietet.

Die Förderung des Hubs beläuft sich auf insgesamt 1,25 Millionen Euro über drei Jahre. Die Mittel stammen vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen sowie aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Zudem sind Netzwerkveranstaltungen und ein Expert Hub geplant, die die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Start-ups, Unternehmen und Gesellschaft stärken sollen.

Aus dem Projekt hervorgehende politische Empfehlungen sollen Nordrhein-Westfalen als nachhaltigen Wirtschaftsstandort weiter festigen. Professor Dr. Joybrato Mukherjee, Präsident der Universität zu Köln, betonte, dass grüne Start-ups eine zentrale Rolle bei der Förderung von Innovationen für die grüne Wirtschaft spielen. Sie hätten das Potenzial, Treibhausgasemissionen deutlich zu reduzieren.

Während andere Bundesländer wie Berlin, Bayern, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern bereits eine hohe Dichte an grünen Start-ups aufweisen, hebt sich der NRW-Hub durch sein strukturiertes Förder- und Unterstützungsmodell ab. Anders als verstreute Initiativen anderswo bietet Climate Innovation.NRW ein formalisiertes, landesweit getragenes Programm mit eigens bereitgestellter Prototypenförderung.

Climate Innovation.NRW wird gezielt Start-ups unterstützen, die Klimaneutralität anstreben. Der Start des Hubs Anfang 2026 markiert einen weiteren Schritt in den Bemühungen Nordrhein-Westfalens, nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu fördern. Mit Finanzierung, Schulungen und Vernetzung zielt die Initiative darauf ab, durch Innovation messbare Klimaschutzwirkungen zu erzielen.

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