Gender Pay Gap bleibt in Deutschland bei 16 Prozent – Frauen arbeiten bis Februar 2026 unbezahlt

Amelie Seidel
Amelie Seidel
2 Min.
Eine Liniengrafik, die den Trend der auf die Geschlechterlücke fokussierten Mittel im Zeitverlauf zeigt, mit begleitendem Text.Amelie Seidel

Gender Pay Gap bleibt in Deutschland bei 16 Prozent – Frauen arbeiten bis Februar 2026 unbezahlt

Frauen in Deutschland verdienen weiterhin deutlich weniger als Männer – die Lohnlücke bleibt ein hartnäckiges Problem

Bis zum 27. Februar 2026 arbeiten Frauen in Deutschland effektiv unbezahlt – Grund ist der anhaltende Gender Pay Gap von 16 Prozent. In vielen Branchen verdienen Frauen nach wie vor weniger als ihre männlichen Kollegen. Besonders ausgeprägt ist die Ungleichheit im öffentlichen Dienst, wo die monatlichen Einkommen von Frauen um mehrere hundert Euro hinter denen der Männer zurückliegen.

Der aktuelle Lohnunterschied beträgt 2026 weiterhin 16 Prozent. Das bedeutet: Männer haben bis zum 27. Februar das verdient, wofür Frauen bis Jahresende arbeiten müssen. In den vergangenen fünf Jahren (2021–2026) sind die Gehälter von Frauen in Deutschland durchgehend niedriger geblieben als die der Männer. Im öffentlichen Dienst beträgt die durchschnittliche monatliche Differenz etwa 720 Euro, wobei die Spanne je nach Entgeltgruppe zwischen 220 und 1.680 Euro liegt. Trotz eines tariflichen Lohnanstiegs von 5,5 Prozent im Jahr 2024 (real 3,2 Prozent) hat sich die Schere nicht geschlossen.

Besonders groß sind die Unterschiede im öffentlichen Dienst, wo Frauen in allen Entgeltgruppen deutlich weniger verdienen als Männer. Um diesem Problem zu begegnen, findet am 3. März 2026 ein digitaler Impulsvortrag zum Thema "Erfolgreiche Gehaltsverhandlungen" statt. Die Veranstaltung, die von 9:00 bis 10:30 Uhr dauert, wird von den Agenturen für Arbeit Bad Kreuznach, Koblenz-Mayen, Trier und Rhein-Wied-Westerwald organisiert. Referentin ist Claudia Irsfeld, zertifizierte Trainerin, Coach und Autorin.

Ziel des Vortrags ist es, Frauen praktische Strategien an die Hand zu geben, um bessere Gehälter zu verhandeln. Die anhaltende Lohnlücke zeigt, wie groß die Herausforderungen auf dem Weg zu gleichem Lohn für gleiche Arbeit nach wie vor sind. Ohne gezielte Maßnahmen wird sich die Einkommensungleichheit zwischen Männern und Frauen voraussichtlich weiter fortsetzen.

Neueste Nachrichten
Ein Schwarz-Weiß-Bild einer Gruppe von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einem Banner mit der Aufschrift 'Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96'.
Champions League 2 Min.

FC Bayern enthüllt Hymne Road to Budapest vor Topspiel gegen Atalanta Bergamo

Mit einer emotionalen Hymne und Triple-Träumen geht der FC Bayern ins entscheidende Duell. Kann Mandokis Song die Mannschaft zum Sieg gegen Atalanta treiben?

Ein großes Fabrikgebäude mit zahlreichen Autos auf der Fertigungsstraße, metallische Objekte auf beiden Seiten, einige Fahrzeuge auf dem Boden, eine Wand im Hintergrund und Deckenbeleuchtung, wahrscheinlich eine Volkswagen-Fabrik in Deutschland.
Automobilindustrie 2 Min.

Rheinmetall will VW-Werk Osnabrück übernehmen – und auf Rüstungsproduktion umstellen

Vom T-Roc zum Panzer: Rheinmetall könnte das VW-Werk Osnabrück retten – doch die Zukunft der Belegschaft bleibt ungewiss. Bis 2026 fällt die Entscheidung.

Ein Plakat mit Text über Flüchtlinge, die Gebührenbefreiungen für Coursera-Kurse erhalten, mit mehreren Menschen im Hintergrund.
Bildung und persönliche Entwicklung 2 Min.

Thüringenkolleg Weimar schließt: Zweiter Bildungsweg für Erwachsene endet

Ein Stück Bildungsgeschichte endet: Das Thüringenkolleg Weimar gibt auf. Warum die Schließung nicht nur Zahlen, sondern auch Menschen betrifft. Wer profitiert noch vom zweiten Bildungsweg?

Ein Nissan GT-R Nismo GT3 Rennwagen auf der Nürburgring 24 Stunden Rennstrecke, mit grünem Gras auf beiden Seiten.
Sportanalysen 2 Min.

Max Verstappen startet 2026 mit Red Bull und Mercedes-AMG beim 24-Stunden-Rennen

Der Formel-1-Star will die Nordschleife erobern – mit Top-Technik und erfahrenen Teamkollegen. Wird das Rennen sein größter Triumph außerhalb der F1?

Ein Bahnhof mit einer Brücke im Hintergrund, Straßenlaternen, Strommasten, Stromkabel, Bäume, Gebäude, Fahrzeuge auf der Straße, Absperrpoller, Schilder, Bänke und eine bewölkte Himmel.
Lifestyle 2 Min.

Bahnhof Langenlonsheim wird für acht Millionen Euro barrierefrei umgebaut

Höhere Bahnsteige, eine neue Brücke und LED-Beleuchtung: Der Bahnhof Langenlonsheim wird bis 2026 zum modernen Knotenpunkt. Doch bis dahin gibt es Einschränkungen für Fahrgäste.

Eine Sammlung alter, abgenutzter deutscher Fahrkarten und Briefmarken auf einem weißen Hintergrund, einige mit Text und Zahlen bedruckt.
Wirtschaft 2 Min.

Thüringens Nahverkehr bricht trotz Deutschlandticket-Preisschock alle Rekorde

Fast 61 Millionen Fahrgäste 2025 – ein historischer Wert. Doch jetzt droht die Preisspirale beim Deutschlandticket die Erfolgstory zu bremsen. Was bedeutet das für Pendler?

Ein altes Kartenbild der Region Rheinland-Pfalz in Frankreich, das den Rheinfluss zeigt, mit Text oben und unten auf dem Papier.
Allgemeine Nachrichten 2 Min.

TV-Duell in Mainz: Schweitzer und Schnieder kämpfen um die letzten Stimmen vor der Landtagswahl

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum Schluss: Während die AfD in den Umfragen zulegt, buhlen SPD und CDU im TV-Duell um die entscheidenden Prozentpunkte. Wer wird am 22. März die Nase vorn haben?

Ein Nissan GT-R Nismo GT3 Rennwagen auf der Nürburgring 24 Stunden Strecke, mit einem Zaun und Gras auf beiden Seiten, einem Schuppen und ein paar Menschen unten und einem unscharfen Hintergrund.
Champions League 2 Min.

Max Verstappen gibt Debüt beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring 2026

Ein Formel-1-Champion im Langstreckenfieber: Wie wird Verstappen die legendäre Nordschleife meistern? Die Fans reisen massenhaft an – auch aus den Niederlanden.

Neueste Nachrichten