Mainz investiert 100 Millionen Euro in 22 moderne Straßenbahnen bis 2030
Mainz investiert 100 Millionen Euro in 22 moderne Straßenbahnen bis 2030
Mainz modernisiert seinen ÖPNV mit 22 neuen Straßenbahnen
Die Stadt Mainz plant eine umfassende Modernisierung ihres öffentlichen Nahverkehrs und beschafft dafür 22 neue Straßenbahnen. Zur Finanzierung des Vorhabens hat die Kommune ein Darlehen in Höhe von über 100 Millionen Euro gesichert – ein wichtiger Schritt zur Aufwertung des Verkehrsnetzes. Die Investition soll die wachsende Nachfrage decken und nachhaltige Mobilitätsangebote ausbauen.
Die Mittel stammen aus einem konsortialfinanzierten Kredit, der von der DAL/Deutsche Leasing Finance als federführender Bank organisiert wurde. Beteiligt sind zudem die Helaba, die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) sowie die Rheinhessen Sparkasse. Das auf 25 Jahre angelegte Darlehen ist in zwei Tranchen unterteilt: eine für die Bauphase und eine für die langfristige Finanzierung.
Die neuen Fahrzeuge vom Typ Škoda ForCity Smart werden zwischen 2028 und 2030 ausgeliefert. Jede Bahn ist etwa 43 Meter lang und bietet mehr Platz für Fahrgäste. Dank ihrer robusten Konstruktion garantieren sie langfristige Zuverlässigkeit und unterstützen so das Ziel von Mainz, den öffentlichen Verkehr auszubauen.
Besonders hervorzuheben ist, dass in den vergangenen fünf Jahren keine andere deutsche Stadt eine vergleichbare Großmodernisierung mit neuen Škoda-Straßenbahnen umgesetzt hat.
Mit der Anschaffung der neuen Fahrzeuge steigen nicht nur die Kapazitäten im Mainzer Nahverkehr, sondern auch die Nachhaltigkeitsbemühungen der Stadt. Ab 2028 sollen die Bahnen den wachsenden Fahrgastzahlen gerecht werden. Das 100-Millionen-Euro-Darlehen sichert dabei die finanzielle Stabilität des Projekts für die nächsten 25 Jahre.
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