Apotheker empört über starre Gebühren: "Schlag ins Gesicht" für den Berufsstand
Apotheker empört über starre Gebühren: "Schlag ins Gesicht" für den Berufsstand
Ein Apotheker kritisiert scharf einen Regierungsentwurf zur Gesundheitsreform, der die feste Apothekengebühr unverändert lässt. Frank-Martin Welzig bezeichnete den Vorschlag in einem Brief an Gesundheitsministerin Nina Warken als "Schlag ins Gesicht" für den gesamten Berufsstand. Seine Verärgerung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die gesetzlichen Krankenkassen für das vergangene Jahr einen Überschuss von 3,5 Milliarden Euro meldeten.
Im Mittelpunkt von Welzigs Kritik steht die Apothekengebühr, die in den letzten fünf Jahren kaum gestiegen ist. Zwischen 2021 und 2025 erhöhte sich die Pauschale pro Rezept lediglich von 7,42 auf 8,11 Euro. Die jährlichen Anpassungen waren an die Arzneimittelpreisregulierung geknüpft, während die Apotheken mit steigenden Kosten für Personal und Betrieb zu kämpfen haben.
Die Bundesapothekerkammer (ABDA) fordert nun eine grundlegende Reform. Sie verlangt eine Mindestgebühr von 10 Euro pro Rezept, höhere Zuzahlungen der Patienten sowie eine Entkopplung der Apothekengebühren von den Medikamentenpreisen. Welzig argumentiert, dass nicht die Krankenkassen, sondern die Apotheken durch Rabattverträge mit Herstellern maßgeblich zum Überschuss beigetragen hätten.
In seinem Schreiben weist er zudem auf die zusätzliche Arbeitsbelastung der Apotheker hin. Diese müssen Patienten Änderungen bei Medikamenten erklären, was häufig zu Verwirrung und vergessenen Einnahmen führe. Diese Verantwortung, so Welzig, erhöhe den Druck – ohne angemessene Vergütung.
Der Streit spiegelt die größeren Spannungen bei der Finanzierung des deutschen Gesundheitssystems wider. Während die Ausgaben der Apotheken steigen, bleibt die aktuelle Gebührenstruktur nahezu unverändert. Die von der ABDA vorgeschlagenen Reformen zielen darauf ab, diese finanziellen Belastungen zu mildern – doch vonseiten der Regierung gibt es bisher keine Reaktion.
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