BASF verlagert bis zu 2.000 Arbeitsplätze aus Berlin ins Ausland
BASF verlagert bis zu 2.000 Arbeitsplätze aus Berlin ins Ausland
BASF hat Pläne bekannt gegeben, einen Großteil seiner in Berlin ansässigen Arbeitsplätze ins Ausland zu verlagern. Die Entscheidung fällt nach einer Betriebsversammlung, bei der die Belegschaft über neue Kostensenkungsstrategien informiert wurde. Bis zu 70 Prozent der Stellen am Standort Global Business Services des Konzerns könnten betroffen sein.
Der Chemiekonzern beschäftigt derzeit rund 2.800 Mitarbeiter an seinem Berliner Standort. Einige Berichte deuten darauf hin, dass die Zahl sogar bei etwa 3.000 liegen könnte. Ein Großteil dieser Arbeitsplätze soll nun in neue globale Zentren in Indien und Malaysia verlegt werden.
Ein neues Zentrum in Indien wird die Finanz- und Personalabteilungen übernehmen, wobei der genaue Standort noch nicht bestätigt wurde. Gleichzeitig wird der bestehende Standort in Kuala Lumpur, Malaysia, ausgebaut, um Aufgaben der Lieferkette zu übernehmen. Die Verlagerung spiegelt einen breiteren Trend in der deutschen Industrie wider, bei dem Unternehmen heimische Arbeitsplätze zugunsten von Auslandsstandorten abbauen.
Die Pläne wurden intern nach einer Sitzung bekannt gegeben, in der die Unternehmensführung die Umstrukturierungsmaßnahmen vorstellte. Die Mitarbeiter wurden über die Veränderungen sowie weitere Kostensenkungsinitiativen informiert.
Durch die Verlegung könnten fast 2.000 Arbeitsplätze Berlin verlassen. Die betroffenen Stellen werden auf Indien und Malaysia aufgeteilt, wobei die Bereiche Finanzen, Personalwesen und Lieferkettenmanagement betroffen sind. Ein genauer Zeitplan für den Übergang steht bisher noch nicht fest.
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