Rheinland-Pfalz plant Touristenabgabe für nachhaltigen Urlaub ab 2027
Rheinland-Pfalz plant Touristenabgabe für nachhaltigen Urlaub ab 2027
Neues Projekt in der Rheineland-Pfalz: Besucherbeitrag für nachhaltigen Urlaub
Ein neues Vorhaben in der Rheineland-Pfalz erkundet die Einführung einer Touristenabgabe, um den nachhaltigen Urlaub zu fördern. Die Initiative, getragen von lokalen Verkehrs- und Tourismusverbänden, orientiert sich am Vorbild Edinburghs, wo ab 2026 eine Steuer von 5 % auf Übernachtungen erhoben wird. Nun werden Unternehmen und Kommunen eingeladen, sich frühzeitig in die Diskussion einzubringen.
Der Verkehrsverbund Rhein-Nahe (RNN) arbeitet gemeinsam mit Partnern aus der Tourismusbranche an einem konkreten Konzept, das bis Ende 2026 vorliegen soll. Eine Machbarkeitsstudie im kommenden Jahr wird verschiedene Modelle prüfen – unter anderem anhand von Beispielen aus anderen europäischen Regionen. Ziel ist ein System, das nachhaltige Verkehrs- und Tourismusprojekte finanziert und gleichzeitig wirtschaftlich tragfähig bleibt.
Tourismusverbände betonen, dass das Projekt noch in der Anfangsphase stehe. Man wolle einen realistischen Zeitplan entwickeln und alle Beteiligten von Beginn an einbinden. Eine mögliche Umsetzung könnte ab 2027 erfolgen – abhängig von den Ergebnissen der Studie.
Die Initiative dient zudem als Pilotprojekt für das gesamte Bundesland und erprobt neue Wege, um Tourismuswachstum mit ökologischer und finanzieller Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen. Im Rahmen des Prozesses werden zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten und innovative Strategien geprüft.
Bis Ende 2026 sollen Modellvarianten und ein klarer Fahrplan vorliegen. Bei Erfolg könnte in der Rheineland-Pfalz ab 2027 eine Besucherbeitrag eingeführt werden. Die Partner rufen bereits jetzt interessierte Gruppen auf, sich mit Ideen und Rückmeldungen einzubringen.
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