Dänisches Apothekenmodell gefährdet Qualität in Deutschland – Studie warnt vor Reformrisiken
Dänisches Apothekenmodell gefährdet Qualität in Deutschland – Studie warnt vor Reformrisiken
Deutschlands Apothekenbranche steht vor Reformforderungen – doch eine neue Studie warnt vor dem dänischen Vorbild
Der Pharmaforscher Pöhlmann argumentiert, dass die Übernahme des dänischen Modells die Qualität und Sicherheit in deutschen Apotheken gefährden könnte. Seine Erkenntnisse zeigen die Risiken auf, die mit einer Abschaffung des traditionellen Systems der inhabergeführten Vor-Ort-Apotheken verbunden wären.
Dänemark begann 2001 mit der Liberalisierung seines Apothekenmarktes und erlaubte ab 2004 sogar Handelsketten den Verkauf rezeptfreier Medikamente. Die Regierung verschärfte zudem die finanziellen Vorgaben und bestrafte Apotheken, die vorgegebene Umsatzgrenzen überschritten. Diese Reformen führten zu einem Rückgang unabhängiger Inhaber – die durchschnittliche Zahl der Filialen pro Apothekenleiter stieg von 1,95 im Jahr 2015 auf 3,10.
Das Land führte neue Abgabemodelle ein, darunter Medikamenten-Abholstellen und stark reduzierte Verkaufsstellen. Dennoch hält der Fachkräftemangel an: In den letzten zehn Jahren begannen nur 15 Prozent der Pharmazieabsolventen eine Tätigkeit in öffentlichen Apotheken.
Pöhlmanns Doktorarbeit, die im Januar 2025 eingereicht werden soll, untersucht diese Entwicklungen. Sein Fazit: Die meisten dänischen Erfahrungen würden das deutsche System nicht verbessern. Die Disputation ist für Oktober 2025 geplant.
Die Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass eine Lockerung der deutschen Apothekenregeln die Patientenversorgung beeinträchtigen könnte. Das dänische Modell, geprägt von Konzentrationsprozessen und Personalmangel, biete kaum übertragbare Vorteile. Pöhlmanns Warnungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Politiker über die Zukunft der deutschen Vor-Ort-Apotheken diskutieren.
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