05 April 2026, 00:11

Brandenburg plant 24/7-Smart-Stores für bessere Versorgung auf dem Land

Ein belebter Markt im alten Stadtkern von Heidelberg mit Menschen, die gehen, sitzen und stehen, in der Nähe von Tischen und Zelten mit Gemüse und gegen Gebäude, Bäume und einen klaren Himmel.

Brandenburg plant 24/7-Smart-Stores für bessere Versorgung auf dem Land

Die Landesregierung Brandenburgs unterstützt Pläne, die den Betrieb von personalfreien, vollautomatisierten Läden – sogenannten Smart Stores – im gesamten Bundesland ermöglichen sollen. Mit diesem Schritt will man den lokalen Zugang zu Grundgütern verbessern, insbesondere in ländlichen Regionen, wo traditionelle Supermärkte vor Herausforderungen stehen. Falls die Änderungen genehmigt werden, würde dies eine Veränderung im Einkaufsverhalten der Bürger für Alltagsprodukte bedeuten.

Die SPD/CDU-Koalitionsregierung hat Änderungen am Brandenburgischen Ladenschlussgesetz beschlossen, um diese rund um die Uhr geöffneten Mini-Supermärkte zuzulassen. Derzeit dürfen Geschäfte im Land von Montag bis Samstag durchgehend geöffnet bleiben, mit sechs zusätzlichen Sonn- oder Feiertagen für Sonderöffnungen. Die neuen Regelungen würden noch einen Schritt weitergehen, indem sie den Betrieb vollautomatisierter Läden ohne Personal ermöglichen.

Schon im vergangenen Jahr hatte der Landtag die Regierung aufgefordert, bis Ende März Gesetzesänderungen vorzulegen, um Smart Stores an jedem Tag und zu jeder Uhrzeit zu erlauben. Während andere Bundesländer ähnliche Regelungen prüfen, muss Brandenburgs Vorstoß noch im Parlament debattiert werden, bevor er in Kraft treten kann.

Befürworter argumentieren, dass Smart Stores dazu beitragen könnten, die lokale Versorgung in unterversorgten Gebieten aufrechtzuerhalten. In ländlichen Regionen, wo klassische Einzelhändler kämpfen, würden diese automatisierten Läden sicherstellen, dass Anwohner weiterhin vor Ort lebensnotwendige Güter erwerben können.

Die Änderungen müssen nun das Parlament passieren, um endgültig beschlossen zu werden. Bei Erfolg würde das Gesetz den Zugang zu Lebensmitteln in Brandenburgs ländlichen Gemeinden stärken. Smart Stores könnten so zu einer dauerhaften Lösung für Gebiete werden, in denen herkömmliche Supermärkte nicht mehr wirtschaften.

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