Berlin dominiert Volleyball, Handball und Eishockey – nur der Fußball bleibt zurück
Jakob KrausBerlin dominiert Volleyball, Handball und Eishockey – nur der Fußball bleibt zurück
Berlins Sportdominanz hält in mehreren Ligen an – mit Titeln im Volleyball, Handball, Basketball und Eishockey. Doch trotz dieser Erfolge bleiben die Fußballvereine der Stadt weit entfernt von der Spitze der deutschen Bundesliga.
Das Volleyball-Team der Hauptstadt, die BR Volleys, sicherte sich in Lüneburg zum zehnten Mal in Folge die deutsche Meisterschaft der Männer. Rund 50 mitgereiste Fans feuerten die Mannschaft an, als sie den Sieg perfekt machte. Unterdessen erreichten die Füchse Berlin im Handball das Halbfinale der Champions League und verlängerten damit die starke Serie der Hauptstadt in europäischen Wettbewerben.
Im Eishockey holte sich das Berliner Team zum fünften Mal in sechs Jahren den nationalen Titel. Auch die Basketballer von Alba Berlin zogen in die Bundesliga-Playoffs ein und halten ihre Saison damit am Leben. Union Berlin ist zwar vor dem Abstieg sicher, liegt aber weiterhin weit hinter den Top-Teams der Liga zurück.
Führungskontinuität war ein Schlüssel zu diesen Erfolgen: Viele von Berlins Spitzenmannschaften werden von erfahrenen Trainern und Managern geleitet, die langfristigen Erfolg aufgebaut haben. Doch der Fußball bleibt die Ausnahme – Hertha BSC gewann die Bundesliga zuletzt 1931, fast ein Jahrhundert ist das her.
Berlin stellt derzeit Meister im Volleyball, Handball, Basketball und Eishockey. Doch im Fußball kämpfen die Clubs der Stadt weiterhin darum, ganz oben mitzuspielen. Die Bundesliga bleibt die einzige große deutsche Liga, in der die Hauptstadt kaum Gewicht hat.






