Werder's Abwärtsspirale hat Konsequenzen - Werder Bremen steht mit acht Spielen vor dem Bundesliga-Abgrund
Werder Bremen kämpft mit nur noch acht Spielen um den Klassenerhalt in der Bundesliga. Der Verein liegt einen Punkt über dem Relegationsplatz und steht nach einer Serie schwacher Leistungen unter zunehmendem Druck. Angesichts der anhaltenden Krise in dieser Saison werden nun Führungswechsel erwartet.
Die Probleme des Teams verschärften sich nach der 0:2-Niederlage gegen Mainz, die eine kurze Serie von zwei Siegen unter dem neuen Cheftrainer Daniel Thioune beendete. Anfang des Jahres war Horst Steffen bereits im Zuge der Krise entlassen worden, doch auch Thioune hat die Wende bisher nicht geschafft.
Mit 25 Punkten aus 25–26 Spielen bewegt sich Bremen weiterhin in gefährlicher Nähe zur Abstiegszone, während sich die Tordifferenz auf zwischen -16 und -18 verschlechtert hat. Am kommenden Samstag um 15:30 Uhr MEZ steht ein entscheidendes Kellerduell gegen den Vorletzten VfL Wolfsburg an.
Hinter den Kulissen hat der Leistungsabfall bereits Konsequenzen: Johannes Jahns, Leiter der Kaderplanung, wird den Verein nach Saisonende aufgrund der schwachen Ergebnisse verlassen. Auch Sportdirektor Clemens Fritz und Fußball-Chef Peter Niemeyer geraten unter Druck – ihre Zukunft soll nach dem Saisonfinale geprüft werden.
Die kommenden Wochen werden über Bremens Schicksal in der ersten Liga entscheiden. Eine Niederlage gegen Wolfsburg könnte den Klub auf den Relegationsplatz drücken. Gleichzeitig laufen bereits erste Veränderungen abseits des Platzes, während der Verein nach einer schwierigen Spielzeit den Neuaufbau plant.






