Visionäre Rheinbrücke für Radfahrer: Wiesbadens kühner Plan für eine Verbindung nach Mainz

Visionäre Rheinbrücke für Radfahrer: Wiesbadens kühner Plan für eine Verbindung nach Mainz
Kühner Vorschlag: Futuristische Fahrradbrücke über den Rhein gewinnt in Wiesbaden an Fahrt
In Wiesbaden stößt ein visionärer Plan für eine Fahrradbrücke über den Rhein auf zunehmendes Interesse. Stadtvertreter prüfen nun die Idee, die die beiden Landeshauptstädte Wiesbaden und Mainz miteinander verbinden würde. Der Vorschlag knüpft an langjährige Kritik an den bestehenden Rheinbrücken an, die Radfahrern mit schmalen Wegen und mangelnder Winterwartung erhebliche Probleme bereiten.
Inspiriert wurde das Konzept von einem Leservorschlag im Merkurist sowie einer ähnlichen Konstruktion in Ho-Chi-Minh-Stadt. Lokale Politiker zeigen sich begeistert: Janina Steinkrüger, Verkehrsdezernentin von Wiesbaden (Bündnis 90/Die Grünen), sieht darin die Chance, ein modernes Wahrzeichen zu schaffen und gleichzeitig die Radinfrastruktur zu verbessern.
Den Anstoß gab ein Leserbrief im Merkurist, in dem gefordert wurde, Wiesbaden brauche eine eigene Rheinquerung ausschließlich für Radfahrer. Bisherige Brücken wie die Theodor-Heuss-Brücke stellen mit Treppen, engen Gehwegen und unzureichender Schneeräumung im Winter erhebliche Hindernisse dar – besonders für Pendler, die zwischen den beiden Städten unterwegs sind.
Steinkrüger unterstützt den Vorschlag als „zukunftsweisende Lösung“. Sie stellt sich die Brücke nicht nur als praktische Verbindung vor, sondern auch als architektonisches Statement, das künftige Radwegeprojekte prägen könnte. Die Planung müsste jedoch den Denkmalschutz, städtische Ästhetik und die Gegebenheiten am Rheinufer in Einklang bringen.
Ein ähnliches Projekt gab es bereits mit dem geplanten „Velodukt“ über das Zahlbachtal, das Radverbindungen verbessern sollte. Nun rückt eine Rheinquerung in den Fokus. Die Stadt hat bereits einen Entwurf für eine Fuß- und Radbrücke in der Nähe der Theodor-Heuss-Brücke in Auftrag gegeben, entwickelt von den Büros Schüßler-Plan und schlaich bergermann partner – letztere unter der Leitung des renommierten Brückenbauers Jörg Schlaich.
Parallel dazu schreitet auch das Projekt für die Kaiserbrücke voran. Ihr markantes „Kaiserspindel“-Bauwerk soll barrierefrei umgebaut werden, um Wiesbaden besser anzubinden. Die Ausschreibungen für die Arbeiten sollen voraussichtlich Ende 2025 beginnen, mit Baustart Anfang 2026.
Sollte die Fahrradbrücke Realität werden, könnte sie den Verkehr zwischen Wiesbaden und Mainz für Radfahrer und Fußgänger revolutionieren. Doch das Vorhaben erfordert eine sorgfältige Abstimmung von technischen, ökologischen und denkmalschützerischen Anforderungen. Während die Stadt die Machbarkeit prüft, treibt sie gleichzeitig andere wichtige Infrastrukturprojekte voran – etwa den Umbau der Kaiserbrücke.

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