07 April 2026, 22:09

Vier neue Traditionen werden deutsches immaterielles Kulturerbe

Altes Buch mit Schwarz-Weiß-Fotos von formell gekleideten Individuen und begleitendem Text.

Vier neue Traditionen werden deutsches immaterielles Kulturerbe

Deutschland hat vier neue Traditionen in seine Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Zu den jüngsten Ergänzungen zählen die handwerkliche Herrenschneiderei, die Schaustellerkultur auf Jahrmärkten sowie zwei langjährige regionale Bräuche. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und die Deutsche UNESCO-Kommission gaben die Neuaufnahmen diese Woche bekannt.

Die neu anerkannten Praktiken reihen sich ein in bestehende Traditionen wie die Fischerei in der Ostsee, das Straßenfußball auf dem Bolzplatz oder die Sankt-Martins-Umzüge im Rheinland. Die Kultusministerkonferenz bezeichnete den Schritt als einen "kreativen, inklusiven und innovativen" Meilenstein für die Bewahrung der vielfältigen Kultur Deutschlands.

Die handwerkliche Herrenschneiderei wurde für ihr kunsthandwerkliches Können und ihre historische Bedeutung gewürdigt. Die Schaustellerkultur, fester Bestandteil von Volksfesten, erhielt ebenfalls Anerkennung für ihre Rolle bei Gemeinschaftsfeiern. Beide Traditionen wurden wegen ihrer tiefen kulturellen Verwurzelung und fortwährenden Aktualität hervorgehoben.

Die Entscheidung folgt einem Prüfverfahren der Deutschen UNESCO-Kommission. Vertreter betonten die Bedeutung des Schutzes von Praktiken, die lokale Identitäten prägen und Menschen zusammenbringen.

Die vier Traditionen stehen nun neben anderen geschützten Bräuchen in Deutschland. Ihre Aufnahme sichert die weitere Förderung von Handwerk, Festen und regionalen Aktivitäten, die das Leben in Teilen Deutschlands prägen. Die Anerkennung trägt zudem dazu bei, ihr kulturelles Erbe für kommende Generationen bewusster zu machen.

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