Unilever könnte Knorr an Gewürzriesen McCormick verkaufen – Milliarden-Deal in Sicht
Jakob KrausUnilever könnte Knorr an Gewürzriesen McCormick verkaufen – Milliarden-Deal in Sicht
Unilever prüft Verkauf der Marke Knorr im Rahmen einer umfassenden Umstrukturierung
Der Konsumgüterkonzern Unilever erwägt den Verkauf von Knorr, seiner bekannten Marke für Fertiggerichte und Würzmittel. Als potenzieller Käufer gilt McCormick & Company, der weltweit führende Hersteller von Gewürzen und scharfen Saucen. Sollte das Geschäft zustande kommen, könnte der Deal Milliarden Dollar schwer werden und das Produktsortiment beider Unternehmen nachhaltig verändern.
Knorr gehört seit dem Jahr 2000 zu Unilever, nachdem der Konzern die Marke zwei Jahre zuvor von Bestfoods übernommen hatte. Bekannt ist Knorr vor allem für seine Instant-Suppen, Saucen und Würzmischungen. Aktuelle Marktdaten zur Performance der Marke in Deutschland liegen jedoch nicht vor.
McCormick & Company, das jährlich einen Umsatz von knapp 7 Milliarden Dollar erzielt, befindet sich derzeit in Verhandlungen über die Übernahme. Zwar gibt es kaum konkrete Informationen zu Knorrs Finanzkennzahlen oder regionalen Herausforderungen in den Bereichen Gewürze und Mehlprodukte, doch die Übernahme würde für McCormick eine bedeutende Expansion bedeuten. Der Schritt passt zu Unilevers Strategie, sein Portfolio durch den Verkauf bestimmter Geschäftsfelder zu straffen.
Offizielle Zahlen zu Umsatzentwicklungen oder der Wettbewerbsposition von Knorr wurden bisher nicht veröffentlicht. Die Dimension des möglichen Deals deutet jedoch darauf hin, dass beide Unternehmen langfristiges Potenzial in der Kombination ihrer Produktpalette sehen.
Bei einem erfolgreichen Abschluss würde die Übernahme Knorrs Fertiggerichtesparten mit McCormicks Expertise im Bereich Gewürze und Saucen verbinden. Der endgültige Kaufpreis und die Konditionen hängen von weiteren Verhandlungen zwischen den beiden Konzernen ab. Während Unilever seine Umstrukturierung vorantreibt, hängt die Zukunft von Knorr nun von diesem milliardenschweren Deal ab.






