11 April 2026, 16:08

Tibber-Kunden sparen trotz Strompreisanstieg mit intelligentem Laden und Solarstrom

Eine Liniengrafik, die den durchschnittlichen Kostenpreis pro Kilowattstunde elektrischer Energie im Bundesstaat im Jahr 2022 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Tibber-Kunden sparen trotz Strompreisanstieg mit intelligentem Laden und Solarstrom

Stromkosten für Tibber-Kunden mit Elektroautos, intelligenten Zählern und flexiblen Tarifen stiegen im März nur um 3 Prozent im Vergleich zu Februar. Trotz starker Schwankungen an den Großhandelsmärkten und steigender Preise für Neukunden blieb der Anstieg überschaubar. Die neuesten Daten des Unternehmens zeigen zudem, wie intelligentes Laden und Solarstrom einigen Haushalten helfen, die Kosten weiter zu senken.

Die Großhandelspreise für Strom erlebten Anfang März extreme Ausschläge mit plötzlichen Spitzen und Einbrüchen, die den Markt beeinflussten. Der anhaltende Iran-Konflikt trieb die Gaspreise in die Höhe und erhöhte damit auch die Stromkosten. Dennoch stiegen die Tarife für Neukunden im Laufe des Monats weiter an.

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Haushalte, die ihre Ladegewohnheiten an günstigere Zeitfenster anpassten, profitierten am stärksten. Die flexibelsten 25 Prozent der Nutzer senkten ihre Rechnungen um fast 7 Prozent im Vergleich zu Februar. Gleichzeitig verschoben sich die Ladezeiten: Zwischen 4 und 6 Uhr morgens nahm die Aktivität spürbar zu, während das Abendladen zurückging.

Rund drei Viertel der Tibber-Kunden mit Elektroauto verfügen zudem über eine Solaranlage. Daten aus dem Jahr 2025 zeigen, dass die besten 10 Prozent der Kunden, die Solarstrom mit ihrem E-Auto kombinieren, durchschnittlich nur 22 Cent pro Kilowattstunde zahlten – deutlich weniger als die 26 Cent, die Nutzer ohne Solaranlage entrichteten. Norwegen ist Vorreiter bei dynamischen Tarifen: 93 Prozent der Tibber-Stromkunden nutzen dort flexible Preismodelle.

Edgeir Aksnes, globaler CEO von Tibber, kritisiert die anhaltende Abhängigkeit Deutschlands von fossilen Brennstoffen. Er plädiert für intelligentere Energielösungen, wie sie Tibber-Kunden bereits nutzen, um sich von volatilen Märkten unabhängiger zu machen.

Die aktuellen Zahlen unterstreichen, wie flexible Tarife und intelligentes Laden die Auswirkungen steigender Stromkosten abfedern können. Besonders Haushalte mit Solaranlagen und E-Autos zahlen weniger pro Kilowattstunde als andere. Angesichts der unberechenbaren Großhandelspreise zeigt das Tibber-Modell, wie angepasste Verbrauchsgewohnheiten zu spürbaren Einsparungen führen können.

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