21 April 2026, 16:11

Theaterformen verwandelt Braunschweigs Gefängnis Rennelberg in eine Bühne der Kunst

Schwarze und weiße Zeichnung von Menschen in einer Gefängnissituation, einige stehen und einige sitzen auf dem Boden, mit Gebäuden und Himmel im Hintergrund und Text unten.

Theaterformen verwandelt Braunschweigs Gefängnis Rennelberg in eine Bühne der Kunst

Braunschweig wird im Juni elf Tage lang das Festival Theaterformen ausrichten

Dieses Jahr verwandelt sich das historische Gefängnis Rennelberg erstmals in einen Spielort des Festivals. Die Veranstalter haben ein Programm aus internationalen Produktionen und ortsspezifischen Werken in der ganzen Stadt zusammengestellt.

Gezeigt werden 14 Inszenierungen von Künstlern aus 14 verschiedenen Ländern. Besonders hervorzuheben ist dabei das ehemalige Gefängnis Rennelberg – 1884 erbaut, diente es über 140 Jahre als Haftanstalt, bevor es geschlossen wurde. In diesem Jahr werden auf seinem Gelände sowohl Hauptaufführungen als auch ein Begleitprogramm stattfinden.

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Anna Mülter, die Festivalleiterin, kuratiert ihre letzte Ausgabe, bevor sie ihr Amt abgibt. Die Veranstaltung hat bereits Anerkennung von lokalen und regionalen Vertretern erhalten. Joachim Schachtner, Staatssekretär für Wissenschaft und Kultur in Niedersachsen, betonte ihre gesellschaftspolitische Bedeutung. Prof. Dr. Anja Hesse, die Braunschweiger Kulturdezernentin, hob hervor, wie das Festival die künstlerische Landschaft der Stadt bereichert.

Die Besucher erwarten eine Mischung aus Theater, Installationen und Performances, die speziell auf die einzigartige Atmosphäre des Gefängnisses zugeschnitten sind. Das Programm zielt darauf ab, das Publikum mit Werken zu konfrontieren, die sich direkt mit der Geschichte und Architektur des Ortes auseinandersetzen.

Das Festival Theaterformen findet von Anfang bis Mitte Juni statt und verbindet internationale Künstler mit lokalem Engagement. Durch die Neunutzung des Rennelberg-Gefängnisses schafft die Veranstaltung eine Brücke zwischen zeitgenössischer Kunst und der Vergangenheit der Stadt. Tickets und weitere Details werden in den kommenden Wochen veröffentlicht.

Quelle