Sanierung des Meesche-Sportparks sorgt für Ärger beim MTV Wolfenbüttel
Jakob KrausSanierung des Meesche-Sportparks sorgt für Ärger beim MTV Wolfenbüttel
Der Hauptplatz im Meesche-Sportpark wurde wegen Sanierungsarbeiten geschlossen – eine Entscheidung, die bei den Spielern des MTV Wolfenbüttel auf Unverständnis stößt. Die Stadtverwaltung betont jedoch, dass die Schließung nicht überstürzt erfolgte, sondern nach den üblichen Verfahren ablief. Für den Verein bedeutet die Maßnahme eine erhebliche Beeinträchtigung der Vorbereitungen auf die neue Landesliga-Saison.
Bereits im Mai hatte die Stadt alle Sportvereine, darunter auch den MTV Wolfenbüttel, aufgefordert, die wichtigsten Termine der Saison mitzuteilen. Eine endgültige Rückmeldung des Vereins blieb jedoch aus. Angesichts der unvollständigen Informationen setzte die Stadt den Beginn der Sanierung auf den 8. Juni fest.
Da der Platz nach einer intensiven Saison eine vorgeschriebene Ruhephase von vier bis fünf Wochen benötigte, kam es zu Überschneidungen mit der Vereinsplanung. Trotz der anstehenden Arbeiten kündigte die sportliche Leitung des MTV Wolfenbüttel freundschaftliche Testspiele an, die daraufhin abgesagt werden mussten – darunter ein Spiel gegen den HSC Hannover.
Die Stadt weist jede Schuld von sich und verweist darauf, dass Ausweichplätze im Meesche-Sportpark sowie an der Halberstädter Straße zur Verfügung stehen. Der MTV Wolfenbüttel hat seine Trainingseinheiten inzwischen nach Adersheim verlegt.
Die Schließung zwingt den Verein, seine Pläne umzustellen. Die Spieler trainieren nun an einem anderen Standort. Die Stadt hält daran fest, dass die Entscheidung notwendig war und frühzeitig kommuniziert wurde.
