"Rehné": Der einsame Hirsch an der Autobahn A7 sorgt für besondere Vorsichtsmaßnahmen
Jakob KrausTierattraktion auf der A7: Hunderte Anrufe wegen Hirsch - "Rehné": Der einsame Hirsch an der Autobahn A7 sorgt für besondere Vorsichtsmaßnahmen
Ein junger Hirsch, der von Einheimischen "Rehné" getauft wurde, ist seit über zwei Jahren eine vertraute Erscheinung in der Nähe der Autobahn A7 bei Soltau. Immer wieder melden Autofahrer Sichtungen des Tieres in unmittelbarer Nähe der Straße. Nun ergreifen die Behörden Maßnahmen, um die Sicherheit sowohl der Verkehrsteilnehmer als auch des Hirschs zu gewährleisten.
Das vermutlich etwa drei Jahre alte Männchen wurde wahrscheinlich in der Region geboren und hat sich kaum je weit von seinem Revier entfernt. Anders als viele Artgenossen zeigt es keine Anzeichen, auf Partnersuche zu sein, und wird meist allein gesichtet. Trotz seiner regelmäßigen Anwesenheit in der Nähe der vielbefahrenen Autobahn gab es bisher keine Unfälle, bei denen Rehné verwickelt war.
Am häufigsten wird der Hirsch von der Autobahn aus in Höhe der Ausfahrt Soltau-Süd in Richtung Hannover beobachtet. Die Polizei rät Autofahrern, nicht abrupt zu bremsen oder anzuhalten, wenn sie das Tier sehen. Stattdessen sollten sie aufmerksam bleiben und vorsichtig weiterfahren.
Um die Gefahren zu minimieren, werden in Kürze Warnschilder entlang der Strecke aufgestellt. Diese sollen Autofahrer auf mögliche Wildwechsel aufmerksam machen und sie zur erhöhten Wachsamkeit mahnen. Bisher liegen keine öffentlichen Daten darüber vor, ob die Anwesenheit des Hirschs das Verhalten anderer heimischer Wildtiere beeinflusst hat.
Die neuen Warnschilder sollen sowohl die Verkehrsteilnehmer als auch Rehné schützen. Dass der Hirsch weiterhin in der Nähe der A7 bleibt, unterstreicht die Notwendigkeit von Vorsicht in Gebieten, in denen Wildtiere und Straßen aufeinandertreffen. Die Behörden werden die Situation weiter beobachten, um sicherzustellen, dass die Sicherheit weiterhin Priorität hat.






