30 April 2026, 16:26

Osnabrücks Karneval feiert erstmals zwei Prinzen – einer mit internationalem Pass

Eine Gruppe von Menschen marschiert bei der Pride Parade 2018 mit einer Regenbogenflagge und Musikinstrumenten, umgeben von Laternenmasten, Bäumen, Hütten und einem bewölkten Himmel.

Osnabrücks Karneval feiert erstmals zwei Prinzen – einer mit internationalem Pass

Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat das Osnabrücker Karnevalsbürgerkomitee ein Prinzenpaar gekürt, das aus zwei Prinzen besteht. Die diesjährige Wahl markiert einen weiteren Meilenstein, da einer von ihnen der erste Prinz mit ausländischem Pass ist. Die Entscheidung wurde von lokalen Verantwortlichen als Zeichen von Offenheit und Vielfalt begrüßt.

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Das Komitee brach mit der Tradition, indem es zwei Prinzen statt des üblichen gemischten Paares ernannte. Prinz Yut I., der ursprünglich aus Thailand stammt, ist damit der erste Passinhaber eines anderen Landes in dieser Rolle. Seine Herkunft bereichert die langjährige Karnevalstradition um eine neue Facette.

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter lobte die Wahl und bezeichnete das Duo als Symbol für Freude und Freiheit. Sie betonte, dass die Entscheidung alle Menschen in Osnabrück ermutige, zu sich selbst zu stehen. Der Karneval, bekannt für seinen lebendigen und weltoffenen Geist, verkörpert diese Haltung nun stärker denn je.

Die Ernennung zweier Prinzen – darunter einer mit internationalen Wurzeln – setzt ein neues Zeichen für die Veranstaltung. Das karnevalistische Prinzenpaar steht nun für eine breitere Botschaft von Akzeptanz und Individualität. Ihre Regentschaft soll den diesjährigen Feierlichkeiten frischen Schwung verleihen.

Quelle