14 March 2026, 20:08

Oscar-Stars zahlen bis zu 14.000 Euro für perfektes Rotlicht-Look

Eine Frau in einem blauen und schwarzen Kleid steht auf einem roten Teppich vor einer Tafel mit der Aufschrift "Oscars 2018 Red Carpet Arrivals" und verschiedenen Skulpturen im Hintergrund.

Oscar-Stars zahlen bis zu 14.000 Euro für perfektes Rotlicht-Look

Mit den nahenden Academy Awards investieren Top-Prominente massiv in kosmetische Behandlungen, um auf dem roten Teppich perfekt auszusehen. Manche geben dafür bis zu 14.000 Euro aus – und beginnen mit den Vorbereitungen bereits bis zu sechs Monate im Voraus. Doch Experten warnen: Letzte Korrekturen kurz vor dem Event können zu Komplikationen führen.

Zu den gängigen Vor-Oscar-Behandlungen zählen Lasersitzungen, chemische Peelings, Botox-Spritzen und Filler-Injektionen. Allein Laserbehandlungen und Filler können jeweils bis zu 4.500 Euro kosten, während Botox zwischen 700 und 1.800 Euro liegt. Luxus-Gesichtsbehandlungen schlagen mit weiteren 350 bis 700 Euro zu Buche.

Dr. Aderonke Obayomi rät zu einem schrittweisen, über mehrere Monate gestreckten Vorgehen für optimale Ergebnisse. Sie betont, dass neue Behandlungen niemals zu kurz vor dem Termin ausprobiert werden sollten, da unvorhersehbare Reaktionen wie Blutergüsse, Schwellungen oder ungleichmäßige Ergebnisse drohen. Wer mehrere Eingriffe ohne ausreichende Erholungsphasen kombiniert, riskiert zudem Schäden an der Hautbarriere oder Entzündungen.

Trotz der hohen Kosten gibt es keine verlässlichen öffentlichen Daten darüber, wie viel Oscar-Preisträger in den letzten Jahren durchschnittlich für Schönheitsbehandlungen ausgegeben haben. Dr. Obayomi warnt zudem davor, an der falschen Stelle zu sparen, und erinnert ihre Kunden daran, dass kosmetische Eingriffe medizinische Behandlungen sind, die Fachwissen erfordern.

Der Druck, auf dem roten Teppich makellos zu wirken, geht mit Risiken und beträchtlichen Ausgaben einher. Stars, die frühzeitig planen und sich an Expertenrat halten, minimieren die Gefahr von Komplikationen vor der Verleihung. Ohne offizielle Zahlen bleibt das volle Ausmaß der Vor-Oscar-Schönheitsinvestitionen jedoch im Dunkeln.

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