16 March 2026, 06:09

Koblenz stärkt intergenerationelles Wohnprojekt mit Caritas-Partnerschaft

Ein Wohnzimmer in einem Seniorenwohnheim mit Sofas, Stühlen, Tischen, Blumenvasen, Lampen, einem Teppich, Wandschmuck, einem Bücherregal und Deckenleuchten.

Koblenz stärkt intergenerationelles Wohnprojekt mit Caritas-Partnerschaft

Intergenerationelles Wohnprojekt in Koblenz erweitert sein Angebot

Das erfolgreiche Generationen-Wohnprojekt "Wohnen für Hilfe" in Koblenz, das Studierende mit Einheimischen zusammenbringt, die mietfreie Zimmer anbieten, geht eine neue Partnerschaft ein: Gemeinsam mit dem Caritasverband Koblenz soll das Unterstützungsnetzwerk des Projekts gestärkt werden. Seit dem Start 2016 haben bereits rund 150 Haushalte teilgenommen – viele der Beteiligten pflegen bis heute enge Freundschaften.

Die Initiative entstand vor acht Jahren als Kooperation zwischen dem Studierendenwerk Koblenz und der Hochschule Koblenz. Das Prinzip ist einfach: Studierende erhalten kostenlose Unterkunft im Austausch für praktische Hilfe – eine Stunde pro Monat für jeden Quadratmeter Wohnfläche, den sie nutzen. Oberbürgermeister David Langner unterstützt das Projekt seit Anbeginn und steht ihm weiterhin als Schirmherr zur Seite.

Künftig übernimmt der Caritasverband eine zentrale Rolle bei der Gewinnung und Beratung der Gastgeber, oft ältere Menschen, während das Studierendenwerk den direkten Kontakt zu den studierenden Mieter:innen hält. Lara Kiefer, neue Mitarbeiterin bei Caritas, wird die erfahrene Koordinatorin Anne Dommershausen während der Übergangsphase eng begleiten. Ziel der Partnerschaft ist es, den Vermittlungsprozess zu optimieren und sowohl Wohnungsgeber:innen als auch Studierenden eine bessere Betreuung zu bieten.

Interessierte können sich an den Caritasverband Koblenz e. V. wenden – entweder per Telefon bei Lara Kiefer unter +49 261 579378-21 oder per E-Mail an [email protected]. Weitere Informationen gibt es auch online unter www.caritas-koblenz.de/wfh. Mit der erweiterten Zusammenarbeit soll die Reichweite des Projekts wachsen, ohne seinen Fokus auf gegenseitige Unterstützung und Gemeinschaftsgefühl aus den Augen zu verlieren.

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