Ohligs streicht 35 Parkplätze – doch die Stadt verspricht mehr Sicherheit und besseren Verkehrsfluss
Elias LehmannOhligs streicht 35 Parkplätze – doch die Stadt verspricht mehr Sicherheit und besseren Verkehrsfluss
Die Stadt hat Pläne bekannt gegeben, eine ehemalige Schulbus-Ladezone an der Rennpatt in eine Parkfläche umzuwandeln. Durch diese Maßnahme entstehen zwar acht neue Stellplätze, sie ist jedoch Teil eines größeren Projekts, das insgesamt 35 Parkplätze abschaffen wird. Laut Behörden sollen die Anpassungen die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss verbessern.
Im Rahmen des neuen Konzepts entfallen drei Parkplätze an der Haltestelle Heiligenstock und vier an der Haltestelle Südstraße. Weitere 28 Stellplätze fallen auf der Kottendorfer Straße und der Bahnstraße weg, und zwar aufgrund neuer Halteverbote und angepasster Verkehrsregeln. Die Stadt begründet diese Schritte damit, dass sie Konflikte zwischen parkenden Autos und Bussen verringern und den Verkehrsfluss erleichtern werden.
Das Vorhaben ist Teil der Initiative Ohligs City Ring, die umweltfreundlichen Verkehr, einen besseren Zugang zur Innenstadt und eine optimierte Anbindung an den Hauptbahnhof fördert. Zwar wurden die Vorteile der Änderungen dargelegt, doch bleibt unklar, wie die Stadt den Wegfall der Parkplätze an der Rennpatt ausgleichen will. Auch fehlen bisher Angaben zur aktuellen Anzahl öffentlicher Stellplätze im Gebiet sowie eine Untersuchung der praktischen Auswirkungen, die der Abbau von 35 Plätzen mit sich bringt.
Durch die Umnutzung der Bus-Ladezone entstehen zwar acht neue Parkplätze, doch das Gesamtkonzept reduziert die Kapazität um 35 Stellplätze. Die Stadt betont, dass die Änderungen Sicherheit und Barrierefreiheit erhöhen werden. Allerdings bleiben Fragen zur Ersatzparkplatzplanung und zu umfassenden Folgenabschätzungen vorerst unbeantwortet.






