17 March 2026, 12:08

NRW-Polizei jagt Influencer wegen illegaler Straßenrennen und riskanter Autostunts

Polizeiautos vor einem Gebäude mit Menschen auf der linken Seite, Bäumen und einer Brücke im Hintergrund und vier Hubschraubern am Himmel.

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Polizei in Nordrhein-Westfalen geht gegen Social-Media-Influencer vor, die illegale Straßenrennen bewerben

Die Behörden in Nordrhein-Westfalen haben eine verschärfte Kontrollwelle gegen gefährliche Autostunts angekündigt und warnen, dass Beteiligte mit Veranstaltungsverboten oder rechtlichen Konsequenzen rechnen müssen. Der Vorstoß folgt auf Besorgnis über hochriskante Treffen mit hohen Geschwindigkeiten, die in der gesamten Region große Menschenmengen anziehen.

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Die Beamten überwachen nun gezielt die Online-Kanäle von Influencern, um geplante Treffen im Voraus zu erkennen. Durch die Auswertung von Beiträgen und Videos wollen die Ermittler Teilnehmer bereits auf dem Weg zu den Veranstaltungen abfangen. Zudem kommen Hubschrauber und Drohnen zum Einsatz, um im Rahmen einer groß angelegten Aktion gegen nicht genehmigte Tuning- oder Rennveranstaltungen vorzugehen.

Bisher hat in diesem Jahr noch kein Influencer in der Region offizielle Verwarnungen oder Verbote wegen der Beteiligung an solchen Aktivitäten erhalten. Die Behörden sind jedoch bereit, Strafen gegen diejenigen zu verhängen, die illegale Rennen organisieren oder bewerben. Zudem könnte es eine Abstimmung mit Nachbarländern geben, um grenzüberschreitende Umgehungsversuche der Teilnehmer zu unterbinden.

Viele dieser Influencer filmen sich bei riskanten Hochgeschwindigkeitsmanövern, die oft viral im Netz gehen. Die gefährlichen Vorführungen stehen in der Kritik, weil sie rücksichtsloses Fahren fördern und die öffentliche Sicherheit gefährden.

Mit der verschärften Gangart drohen Influencern nun Verwarnungen oder Veranstaltungsverbote, falls sie mit illegalen Rennen in Verbindung gebracht werden. Die Polizei setzt auf Luftüberwachung und Online-Monitoring, um geplante Treffen zu unterbinden. Die Behörden betonen, dass die Verhinderung solcher Zusammenkünfte weiterhin höchste Priorität habe.

Quelle