Neuwied plant mit Kindern die Zukunft – wie junge Stimmen die Stadt verändern
Jakob KrausNeuwied plant mit Kindern die Zukunft – wie junge Stimmen die Stadt verändern
Neuwied veranstaltet Zukunftswerkstatt: Wie Kinder und Jugendliche ihre Stadt weiter mitgestalten können
Kürzlich fand in Neuwied eine Zukunftswerkstatt statt, die sich damit beschäftigte, wie Kinder und Jugendliche ihre Kommune auch künftig aktiv prägen können. Die Veranstaltung knüpfte an den Status der Stadt als einzige von UNICEF zertifizierte Kinderfreundliche Kommune in Rheinland-Pfalz an. Ziel war es, die Rechte von Kindern zu stärken und ihnen mehr Mitsprache bei lokalen Entscheidungen zu ermöglichen.
Den Auftakt bildete eine Bilanz der ersten drei Jahre der Initiative Kinderfreundliche Kommune Neuwied. Im Anschluss entwickelten die Teilnehmenden Ideen für die Zukunft – dabei standen die Perspektiven junger Menschen im Mittelpunkt. Bereits am Vortag hatte eine separate Zukunftswerkstatt mit Jugendlichen deren direkte Anliegen und Vorschläge gesammelt.
An der Veranstaltung nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik, Jugendratsmitglieder sowie Akteurinnen und Akteure aus weiteren Institutionen teil. Bürgermeister Peter Jung betonte, wie wichtig es sei, Kindern zuzuhören: „Ihre Sichtweisen bereichern die gesamte Gemeinschaft.“ Die Werkstatt bereitete zudem den Boden für eine Entscheidung im Herbst 2026, wenn die politischen Gremien über die Fortführung der Initiative in eine zweite Zertifizierungsphase abstimmen werden.
Die Zukunftswerkstatt gab einen deutlichen Impuls für mehr Partizipation von Kindern in Neuwied. Nun bereitet sich die Stadt auf die Abstimmung 2026 vor, bei der es um die Verlängerung des Titels Kinderfreundliche Kommune geht. Der bisherige Prozess zeigt: Neuwied setzt konsequent darauf, junge Menschen bei der Gestaltung ihrer eigenen Zukunft einzubinden.
