Neuwied diskutiert über Fußball-Fusionen und Stadionprobleme mit lokalen Vereinen
Anna KrauseNeuwied diskutiert über Fußball-Fusionen und Stadionprobleme mit lokalen Vereinen
Verwaltungsvertreter aus Neuwied beraten mit örtlichen Fußballvereinen über mögliche Fusionen und Stadionfragen
Vertreter der Stadt Neuwied haben sich mit lokalen Fußballclubs getroffen, um über mögliche Zusammenschlüsse und die Nutzung von Spielstätten zu sprechen. An den Gesprächen nahmen Oberbürgermeister Jan Einig, Bürgermeister Peter Jung sowie Vertreter des VfL Neuwied und von Vatanspor Neuwied teil. Ein zentrales Thema war die Verfügbarkeit geeigneter Anlagen für künftige Spiele.
Erörtert wurde dabei auch eine mögliche Fusion zwischen Cosmos Koblenz und den Neuwieder Vereinen VfL Neuwied und Vatanspor Neuwied. Zwar bestätigte die Stadt die laufenden Gespräche, betonte jedoch, dass eine solche Entscheidung allein in der Verantwortung der Clubs liege.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Frage nach einem regelkonformen Stadion. Das Raiffeisen-Stadion entspricht derzeit nicht vollständig den Anforderungen für den regulären Spielbetrieb in der Oberliga. Notwendige bauliche Anpassungen würden aufgrund formaler Bauleitverfahren längere Planungszeiten erfordern.
Auch die Eignung des Sportgeländes an der Bimsstraße für Oberliga-Heimspiele der SG Neuwied wird derzeit geprüft. Die bestehenden Sportanlagen in Neuwied sind jedoch bereits voll ausgelastet, zusätzliche Kapazitäten stehen nicht zur Verfügung. Die Stadt versicherte, dass die bisherigen Nutzungsrechte der Vereine nicht eingeschränkt werden.
Mittelfristig könnte es zwar Spielraum für Verbesserungen am Bimsstraße-Komplex geben, konkrete Maßnahmen sind jedoch vorerst nicht geplant.
Die Stadt hat auf mögliche Vereinsfusionen keinen direkten Einfluss, bleibt aber in die Diskussionen um die Stadionnutzung eingebunden. Während die begrenzten Kapazitäten des Raiffeisen-Stadions umfangreiche Modernisierungen erfordern würden, könnten am Standort Bimsstraße langfristig Anpassungen vorgenommen werden. Bis auf Weiteres werden die Vereine die bestehenden Anlagen wie bisher nutzen.






