21 April 2026, 10:07

Mainzer Tierheim sucht dringend neuen Standort bis 2027

Ein Tier vor Bäumen mit einem Schutzraum darüber.

Mainzer Tierheim sucht dringend neuen Standort bis 2027

Mainzer Stadtverwaltung und Tierschützer beraten über Zukunft des örtlichen Tierheims

Vertreter der Stadt Mainz und des örtlichen Tierheims haben sich getroffen, um über die Zukunft der Einrichtung zu sprechen. Der aktuelle Standort in der Zwerchallee muss bis 2027 verlegt werden, da der geplante Abriss des Mombacher Viadukts die Nutzung unmöglich macht. Seit 2022 laufen Verhandlungen, um einen geeigneten Ersatzstandort zu finden.

Die bisherigen Räumlichkeiten gelten als zu beengt und den Anforderungen des Tierheims nicht gewachsen. Durch den anstehenden Viaduktabriss ist ein Umzug nun dringend geworden. Die Stadt hat zwei vorübergehende Lösungen vorgeschlagen: eine Fläche an der Mombacher Straße sowie ein Gelände in der Nähe des aktuellen Standorts.

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Am Standort Mombacher Straße sind eingebossige Gebäude geplant, während die Fläche "Am Rondell" zweistöckige Bauten vorsieht. Ein Fachplaner wurde beauftragt, die interimistische Lösung zu entwickeln – mit beträchtlichen finanziellen Mitteln, deren genaue Höhe jedoch nicht bekannt gegeben wurde.

Die Stadt betont ihre Bereitschaft, den Tierschutzverein bei der Ausgestaltung der Übergangslösung zu unterstützen. Zudem bietet sie an, bei der Suche nach einem dauerhaften Standort zu helfen, falls das Tierheim eine Alternative bevorzugt. Unterdessen hat der Mainzer Kreisverband der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) eine offizielle Anfrage an den Stadtrat gerichtet, um Klarheit über den Zeitplan des Umzugs und mögliche weitere Standorte zu erhalten.

Ziel der Stadt ist es, einen reibungslosen Übergang während der Brückenbauarbeiten zu gewährleisten. Die Gespräche werden fortgesetzt, während beide Seiten nach einer Lösung suchen.

Da der aktuelle Standort bis 2027 wegen der Infrastrukturmaßnahmen geräumt werden muss, wurden zwei vorübergehende Standorte vorgeschlagen – mit gesicherter Finanzierung und Planungshilfe. In weiteren Verhandlungen soll es um langfristige Optionen gehen sowie um die Beantwortung der ÖDP-Fragen zu Fristen und Alternativen.

Quelle