Mainz hisst Regenbogenflagge als Zeichen gegen Queerfeindlichkeit und für Vielfalt
Anna KrauseMainz hisst Regenbogenflagge als Zeichen gegen Queerfeindlichkeit und für Vielfalt
Mainz hisst am 13. Mai die Regenbogenflagge am Rathaus – nur wenige Tage vor dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT). Mit dieser Geste unterstreicht die Stadt ihr kontinuierliches Engagement für Gleichberechtigung und setzt ein deutliches Zeichen gegen Diskriminierung in der Gesellschaft.
Bürgermeister Nino Haase betonte, Mainz stehe entschlossen für Vielfalt, Respekt und gleiche Rechte für alle ein. Die Hissung der Flagge fällt mit dem IDAHOBIT zusammen, der jährlich am 17. Mai begangen wird. Dieses Datum erinnert an den Beschluss der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahr 1990, Homosexualität aus der Liste der psychischen Krankheiten zu streichen. Seit 2013 unterstützt Mainz aktiv die Rechte von LSBTIQ -Personen und festigt damit seine Haltung gegen Ausgrenzung und Vorurteile.
Um diese Bemühungen zu verstärken, hat die Stadt eine Koordinierungsstelle für LSBTIQ+-Gleichstellung eingerichtet. Eine spezielle Arbeitsgruppe setzt sich zudem mit Hasskriminalität gegen queere Menschen und Frauen auseinander. Erst kürzlich führte diese Gruppe neue Maßnahmen ein, um der zunehmenden Gewalt im öffentlichen Raum entgegenzuwirken.
Bürgermeister Haase bestätigte, dass Mainz auch weiterhin LSBTIQ -Projekte und Initiativen fördern werde. Die Regenbogenflagge stehe als sichtbares Symbol für Solidarität, Akzeptanz und das Engagement der Stadt für eine inklusive Gemeinschaft. Mit dem Hissen der Flagge bekräftigt Mainz seinen Einsatz gegen Queerfeindlichkeit und für gesellschaftliche Vielfalt. Die langfristigen Maßnahmen der Stadt – darunter die Gleichstellungsstelle und die Taskforce gegen Hasskriminalität – zielen darauf ab, LSBTIQ -Bürger:innen zu schützen und zu stärken. Diese Schritte bauen auf jahrelanger politischer Arbeit auf, um Sicherheit und Gerechtigkeit für alle zu gewährleisten.






