Angela Merkels neues Leben: Gärtnern, Kartoffeln und die Stille nach der Macht
Amelie SeidelAngela Merkels neues Leben: Gärtnern, Kartoffeln und die Stille nach der Macht
Seit ihrem Rückzug als deutsche Bundeskanzlerin führt Angela Merkel ein ruhigeres Leben. Abseits der Politik widmet sie sich nun ihrem Garten und genießt einfache Alltagsroutinen. Doch selbst im Ruhestand sind Spuren ihrer politischen Jahre noch spürbar.
Merkels Umgang mit dem Gärtnern spiegelt ihre pragmatische Art wider. Sie zieht robuste Pflanzen, die wenig Pflege benötigen, doch ihre Kartoffelernten fallen je nach Bodenbeschaffenheit unterschiedlich aus. Manche Jahre sind ertragreicher als andere.
Ihre Methoden, um abzuschalten, sind ebenso unkompliziert: Regelmäßige Urlaube, einsame Spaziergänge in der Natur und spätabendliche Bratkartoffeln helfen ihr, Stress abzubauen. Diese kleinen Rituale markieren einen deutlichen Kontrast zu ihrer früheren, von Hochdruck geprägten politischen Karriere.
Die markanten Hosenanzüge, die sie als Kanzlerin trug, waren nie ihre persönliche Wahl – eine Stylistin hatte sie empfohlen. Einige hat sie inzwischen beiseitegelegt, andere bewahrt sie als Erinnerungsstücke an ihre Amtszeit auf, ohne sie noch zu tragen.
Der Ruhestand bringt Merkel eine Mischung aus neuen Hobbys und bleibenden Erinnerungen an ihre Vergangenheit. Sie nimmt die Höhen und Tiefen des Gärtnerns gelassen hin, während sie ein paar Relikte aus ihrer Zeit an der Macht behält. Fürs Erste konzentriert sie sich auf die kleinen Freuden des Lebens und ein entschleunigtes Tempo.






