Lieferchaos bei der Bahn lähmt Stahl-, Chemie- und Autoindustrie in Deutschland
Amelie SeidelLieferchaos bei der Bahn lähmt Stahl-, Chemie- und Autoindustrie in Deutschland
Lieferverzögerungen im Netz der Deutschen Bahn sorgen für flächendeckende Störungen in der deutschen Industrie
Wichtige Wirtschaftszweige wie Stahl, Chemie und Automobilbau verzeichnen durch die Transportprobleme erhebliche finanzielle Einbußen.
Besonders betroffen ist die Stahlindustrie, da fast die Hälfte ihrer Lieferungen auf den Schienentransport angewiesen ist. Unternehmen wie Salzgitter und ArcelorMittal haben ihre Produktion bereits gedrosselt, um auf die Unterbrechungen zu reagieren.
Auch die Automobilhersteller kämpfen mit der eingeschränkten Transportkapazität auf der Schiene. Viele sind gezwungen, auf den Straßenverkehr auszuweichen – mit zusätzlichen Kosten und logistischem Aufwand für ihre Lieferketten.
In der chemischen Industrie kommt es zu Verzögerungen bei der Anlieferung von Rohstoffen sowie zu Lagerengpässen. Einige Werke mussten ihre Produktion vorübergehend einstellen oder verlangsamen. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) fordert die Deutsche Bahn auf, die Probleme im Güterverkehr umgehend zu beheben. Ohne rasche Verbesserungen drohen den betroffenen Branchen weitere Milliardenverluste durch die anhaltenden Verzögerungen.
