15 March 2026, 12:09

Kontrollierte Sprengung bringt alten A7-Brückenabschnitt in Osthessen zum Einsturz

Ein Kran im Vordergrund zerstört ein Gebäude, umgeben von anderen Kränen, Fahrzeugen, Felsen und einem Banner mit Text, mit Gebäuden, Bäumen und Himmel im Hintergrund.

Spektakulärer Brückensprengung auf der A7 in Osthessen - Kontrollierte Sprengung bringt alten A7-Brückenabschnitt in Osthessen zum Einsturz

Große Sprengung auf der A7 in Osthessen

Am 15. März 2026 wurden zwei veraltete Abschnitte der Thalaubachtalbrücke auf der Autobahn A7 in Osthessen durch eine kontrollierte Sprengung abgerissen. Die Aktion verlief planmäßig – die Brücke stürzte wie vorgesehen in der Nähe von Eichenzell ein.

Die ursprüngliche Thalaubachtalbrücke war seit ihrer Eröffnung im Jahr 1968 ganze 58 Jahre in Betrieb. Mit der Zeit genügte sie jedoch nicht mehr den Anforderungen des heutigen Verkehrsaufkommens. Die Behörden beschlossen daher, sie durch einen modernen Neubau zu ersetzen, wobei die Arbeiten in mehreren Abschnitten erfolgen.

Der erste neue Brückenabschnitt wurde bereits im August des vergangenen Jahres fertiggestellt. Der Verkehr rollt nun in beide Richtungen über diesen Teil, während die Bauarbeiten weitergehen. Der zweite Abschnitt, der künftig die Fahrbahn Richtung Würzburg aufnehmen soll, wird voraussichtlich bis Ende 2027 fertiggestellt. Weitere Anpassungen zur Anbindung der Straße an die neue Brücke dauern bis 2030 an.

Für die Sprengung musste die A7 zwischen dem Autobahnkreuz Fulda in Hessen und der Anschlussstelle Bad Brückenau-Volkers in Bayern vollständig gesperrt werden. Autofahrer wurden gewarnt, dass die Vollsperrung bis etwa 16:00 Uhr am Tag der Sprengung andauern würde. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf schätzungsweise 115 Millionen Euro.

Die kontrollierte Sprengung markiert einen wichtigen Meilenstein bei der Modernisierung der A7. Nach der Fertigstellung wird die neue Brücke den Verkehrsfluss und die Sicherheit in der Region deutlich verbessern. Die Arbeiten an der Anpassung des Straßennetzes an die neue Struktur werden noch mehrere Jahre andauern.

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