Koblenz bleibt bis 2026 "Fairtrade-Stadt" – Engagement wird belohnt
Koblenz darf sich für weitere zwei Jahre „Fairtrade-Stadt“ nennen. Die Auszeichnung wurde der Stadt erstmals 2022 von Fairtrade Deutschland verliehen. Beamte und lokale Initiativen begrüßten die Entscheidung, die Anerkennung bis 2026 zu verlängern.
Die erneute Vergabe folgt darauf, dass Koblenz alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne erfüllt hat. Eine eigens eingerichtete Steuerungsgruppe koordiniert die Aktivitäten für fairen Handel, während Geschäfte und Restaurants vor Ort fair gehandelte Produkte anbieten. Zudem führen zivilgesellschaftliche Organisationen Bildungsprogramme durch, um das Bewusstsein für das Thema zu schärfen.
Lokale Medien berichten regelmäßig über die Fairtrade-Aktivitäten und tragen so zur Verbreitung von Informationen bei. Die Stadt veranstaltet zudem Angebote für Schulen und Kitas, um fairen Handel bereits im frühen Alter zu vermitteln. Am 20. Mai findet im Rahmen dieser Bemühungen ein Vortrag mit dem Titel „Fast Fashion: Nachhaltiger Konsum ist möglich“ statt.
Oberbürgermeister David Langner lobte den Erfolg und betonte das anhaltende Engagement der Stadt. Seit 2022 arbeitet Koblenz daran, die Prinzipien des fairen Handels im Alltag zu verankern – vom Einzelhandel bis zur Bildung.
Die erneute Auszeichnung bestätigt Koblenz’ Einsatz für faire Handelsstrukturen. Veranstaltungen wie der anstehende Vortrag und Schulprogramme werden in den nächsten zwei Jahren fortgeführt. Die Steuerungsgruppe der Stadt und lokale Unternehmen werden die Initiative weiterhin unterstützen.






