21 March 2026, 02:08

KNDS plant Mega-Börsengang 2026 mit 20 Milliarden Euro Bewertung

Plakat mit blauem Hintergrund und weißer Schrift, die besagt: "Mehr als 16 Milliarden US-Dollar in neue Offshore-Wind-Investitionen unter Präsident Biden".

KNDS plant Mega-Börsengang 2026 mit 20 Milliarden Euro Bewertung

Der Rüstungskonzern KNDS hat Pläne für einen großen Börsengang (IPO) im Jahr 2026 bekannt gegeben. Das Unternehmen strebt eine Marktbewertung von 20 Milliarden Euro an und würde sich damit als eine der größten Rüstungsnotierungen Europas in den letzten Jahren positionieren. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund einer starken Nachfrage nach Militärtechnik und günstigen Marktbedingungen für Börsengänge in der Verteidigungsbranche.

KNDS, das derzeit über einen Auftragsbestand von 23,5 Milliarden Euro verfügt und 2023 einen Umsatz von 3,8 Milliarden Euro erzielte, plant eine deutliche Ausweitung seiner Produktionskapazitäten. Das Unternehmen beabsichtigt, die Produktion zu verdoppeln oder sogar zu verdreifachen, um die weltweit steigende Nachfrage nach Verteidigungssystemen zu bedienen.

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Der Zeitplan für den Börsengang bleibt von Verzögerungen beim Projekt MGCS (Main Ground Combat System) unberührt, das nun erst für 2045 vorgesehen ist. KNDS betont, dass der Gang an die Börse unabhängig von diesem Programm erfolgt.

Aktuelle Markttendenzen untermauern die Ambitionen von KNDS. Deutsche Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall verzeichneten erhebliche Kursgewinne – allein 2025 stieg der Rheinmetall-Aktienkurs um 149 Prozent. Auch andere Firmen wie Hensoldt profitierten von gestiegenen Verteidigungsbudgets. Erfolgreiche Börsengänge von Vincorion und CSG deuten zudem auf ein großes Investoreninteresse an der Rüstungsbranche hin.

Die deutsche Bundesregierung hat zudem vorübergehend die Verfahren für Rüstungsexporte erleichtert; diese Regelung gilt bis zum 15. September 2026. Diese regulatorische Anpassung könnte die Expansion und Marktpositionierung von KNDS zusätzlich begünstigen.

Der geplante Börsengang von KNDS würde zu den größten Notierungen im europäischen Verteidigungssektor zählen. Mit einer Zielbewertung von 20 Milliarden Euro und einem beträchtlichen Auftragsbestand bereitet sich das Unternehmen auf ein deutliches Wachstum vor. Die aktuellen Marktbedingungen und die staatliche Politik scheinen eine günstige Ausgangslage für den Börsenstart zu bieten.

Quelle