06 May 2026, 07:03

Klimaschützer attackieren Energiegsetz: "Gefährdet Deutschlands Klimaziele bis 2045"

Eine Gruppe von Menschen mit Masken hält ein Banner mit der Aufschrift "Aufbruchsklima" vor einem Gebäude mit Bäumen und einem klaren Himmel.

Klimaschützer attackieren Energiegsetz: "Gefährdet Deutschlands Klimaziele bis 2045"

Der jüngste Entwurf des Energiegsetzes der Bundesregierung steht in scharfer Kritik von Klimaschützern. Kevin Banaszak, eine der prägendsten Stimmen in der Umweltpolitik, warnte, die Pläne gefährdeten die Klimaziele Deutschlands. Seine Äußerungen unterstreichen die wachsenden Spannungen um den Kurs der Ampelkoalition bei der Energiewende.

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Banaszak argumentiert, das Gesetzentwurf zementiere die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen für Jahrzehnte. Statt einen Ausstieg einzuleiten, sichere er vielmehr die Geschäftsmodelle von Öl- und Gaskonzernen. Das Kernproblem liege darin, dass nach 2045 kein klares Verbot fossiler Energieträger vorgesehen sei, so der Experte.

Laut Banaszak werden die Pläne zudem die Umlagen für Verbraucher in die Höhe treiben. Er wirft der Koalition vor, mit unklaren Vorgaben in der Wärmeplanung und Infrastruktur die langfristigen Klimaziele zu untergraben. Deutschlands Ruf als Vorreiter grüner Technologien, betont er, stehe damit auf dem Spiel.

Seine Kritik richtete sich auch gegen die SPD, deren Zustimmung zum Gesetz ihre Glaubwürdigkeit in Klimafragen beschädigen könnte. Selbst eine einzige Ja-Stimme der Sozialdemokraten, warnte Banaszak, würde die Position der Partei zu Umweltfragen schwächen. Die Reformen, so seine Überzeugung, gefährdeten direkt das Ziel der Klimaneutralität bis 2045.

Der Gesetzentwurf hat eine Debatte über die Folgen für die deutsche Energiewende ausgelöst. Banaszaks Warnungen deuten darauf hin, dass die Pläne den Ausstieg aus fossilen Energien verzögern und die Importabhängigkeit erhöhen könnten. Die Regierung gerät nun unter Druck, die Bedenken zu berücksichtigen, bevor das Gesetz weiter voranschreitet.

Quelle