28 June 2026, 12:05

Kirchen in Berlin und Brandenburg werden zu kühlen Oasen in der Hitzewelle

Berliner Kirchen bieten kühlen Rückzugsort

Kirchen in Berlin und Brandenburg werden zu kühlen Oasen in der Hitzewelle

Kirchen in Berlin und Brandenburg bieten kühle Rückzugsorte während der Hitzewelle

Angesichts der aktuellen Hitzewelle in der Region öffnen Kirchen in Berlin und Brandenburg ihre Türen, um der Bevölkerung kühle Zufluchtsorte zu bieten. Religiöse Vertreter rufen ihre Gemeinden zur Unterstützung auf, während politische Stimmen die unzureichende Reaktion der Stadt auf die extreme Hitze kritisieren.

Die katholische und evangelische Kirche in Berlin und Brandenburg haben ihre Mitgliedsgemeinden aufgefordert, geeignete Räumlichkeiten als kühle Rückzugsorte bereitzustellen. Viele Kirchengebäude bleiben dank ihrer natürlichen Bauweise auch ohne Klimaanlage angenehm kühl.

Bisher öffnen jedoch nur 13 evangelische Kirchen in Berlin an Werktagen regelmäßig ihre Türen als Hitzeschutz. Die Marienkirche am Fernsehturm ist aufgrund von Touristenströmen und einem hauptamtlichen Küster täglich zugänglich. Die Apostel-Paulus-Kirche in Schöneberg bleibt ganzjährig geöffnet – getragen von Ehrenamtlichen aus der Gemeinde und Anwohnern.

In Spandau steht die Wichernkirche zwar offen, verzeichnet aber noch keinen erhöhten Besucherstrom von Hitzegeplagten. Die Lutherkirche in Neustadt könnte ebenfalls Abkühlung bieten, kämpft jedoch mit Vandalismus – selbst bei verschlossenen Türen. Unterdessen schlägt Werner Graf von den Grünen vor, auch Kunstmuseen und Ausstellungshallen während Hitzeperioden kostenlos zu öffnen.

Kritische Stimmen aus der Opposition, darunter Tobias Schulze von der Linken, werfen dem Senat vor, nicht aktiv genug mit Kirchen und Einkaufszentren zusammenzuarbeiten, um weitere kühle Räume zu schaffen.

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Die Initiative der Kirchen zielt auf schnelle Hilfe bei extremer Hitze ab. Die politische Kritik zeigt jedoch Lücken in der städtischen Gesamtstrategie auf. Angesichts steigender Temperaturen könnten weitere Räumlichkeiten nötig werden, um die Nachfrage zu decken.

Quelle