KfW-Chef Wintels fordert "German Deal for Innovation" für mehr Wettbewerbsfähigkeit
Jakob KrausKfW-Chef Wintels fordert "German Deal for Innovation" für mehr Wettbewerbsfähigkeit
Stefan Wintels, Vorstandsvorsitzender der KfW, fordert eine neue Investitions- und Innovationsagenda, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken. Zu seinen Vorschlägen gehören der Ausbau der Kapitalmarktunion sowie Anpassungen der Regulierung, um mehr Wagnis- und Wachstumskapital anzuziehen.
Wintels setzt sich für einen „German Deal for Innovation“ ein, der Investitionen beschleunigen und die Innovationsökosysteme verbessern soll. Seiner Ansicht nach sind schnelle und groß angelegte Maßnahmen notwendig, um mit den globalen Konkurrenten Schritt zu halten.
Ein zentraler Baustein dieser Initiative ist die 2024 gestartete WIN-Initiative. Sie zielt darauf ab, zusätzliches Wagnis- und Innovationskapital für deutsche Unternehmen zu mobilisieren. Wintels schlägt zudem die Schaffung größerer Wachstumsfonds und Dachfondsstrukturen vor, um die Finanzierungslücke im Vergleich zu den USA zu schließen.
Er betont die Notwendigkeit, die Innovationsinfrastruktur auszubauen. Dadurch könnten Ideen erfolgreich in Unternehmen umgesetzt und das langfristige Wirtschaftswachstum gestärkt werden. Die Vorschläge sollen die Finanzierungslücke verringern und Deutschlands Position auf den globalen Märkten verbessern. Ein erleichterter Zugang zu Kapital und eine stärkere Förderung von Innovation könnten die wirtschaftliche Zukunft des Landes sichern. Die WIN-Initiative und regulatorische Änderungen bilden das Herzstück dieses Plans.
