Jens Zangenfeind gewinnt Stichwahl zum Landrat in Miesbach mit 78 Prozent
Anna KrauseJens Zangenfeind gewinnt Stichwahl zum Landrat in Miesbach mit 78 Prozent
Jens Zangenfeind von der Freien Wählergemeinschaft (FWG) hat die Stichwahl um das Amt des Landrats im Landkreis Miesbach mit einem deutlichen Ergebnis von 78 Prozent der Stimmen gewonnen. Das Ergebnis markiert einen bedeutenden Wechsel in der lokalen Führung und beendet die jüngste Dominanz der Christlich-Sozialen Union (CSU) in dieser Position.
Die Wahl folgte auf die Entscheidung von Olaf von Löwis, der auf eine zweite Amtszeit als Landrat verzichtete. Von Löwis, Mitglied der CSU, war Nachfolger von Wolfgang Rzehak gewesen, einem Grünen-Politiker, der 2014 zu einem der ersten grünen Landräte Deutschlands gewählt worden war.
Sieben Kandidaten hatten sich zunächst um die Nachfolge von Löwis beworben. In der Stichwahl trat Zangenfeind gegen Franz Schnitzenbaumer an, den CSU-Kandidaten und ehemaligen Bürgermeister von Schliersee. Schnitzenbaumer erreichte lediglich 22 Prozent der Stimmen und lag damit deutlich hinter Zangenfeinds überwältigender Mehrheit zurück.
Zangenfeind selbst bringt Erfahrung als ehemaliger Bürgermeister von Hausham mit. Sein Sieg spiegelt die starke lokale Unterstützung für die Freien Wähler im Landkreis Miesbach wider.
Das Wahlergebnis bestätigt Zangenfeinds breite Rückendeckung in der Bevölkerung. Er wird nun das Amt des Landrats übernehmen und die bisherige CSU-Führung ablösen. Das Ausmaß seines Sieges deutet auf ein klares Mandat für seine Politik in der kommenden Amtszeit hin.






