30 April 2026, 16:25

Grüne werfen Merz Versagen in der Trump-Krise vor: "Kein Plan gegen NATO-Risiken"

Deutsches Propagandaplakat für die Kursaal-Initiative mit einem uniformierten Mann, der ein Schild mit der Aufschrift "Weg mit diesen Verboten" in fetter schwarzer Schrift hält.

Grüne werfen Merz Versagen in der Trump-Krise vor: "Kein Plan gegen NATO-Risiken"

Die verteidigungspolitische Sprecherin der Grünen, Sara Nanni, hat Bundeskanzler Friedrich Merz scharf dafür kritisiert, die jüngste Drohung des US-Präsidenten Donald Trump nicht angemessen zu handhaben. Trump hatte kürzlich damit gedroht, US-Truppen aus Deutschland abzuziehen – eine Ankündigung, die Sorgen um die Stabilität der NATO schürt. Nanni wirft der Regierung Merz vor, seit Trumps Amtsantritt im Januar 2025 keinen klaren Plan für den Umgang mit dessen unberechenbarer Politik zu haben.

Nanni machte Merz direkt für die aktuelle Lage verantwortlich und argumentierte, dass entschlossenes Handeln die Drohung Trumps hätte verhindern können. Sie bestehe darauf, dass frühzeitig klare Bedingungen hätten gesetzt werden müssen, um die Risiken durch den Kurs des US-Präsidenten einzudämmen.

In ihren Äußerungen betonte Nanni die gegenseitige Abhängigkeit zwischen den USA und der NATO. Die Vereinigten Staaten seien auf das Bündnis genauso angewiesen wie die Mitgliedsstaaten auf die Unterstützung Washingtons. Ohne eine definierte Strategie, warnte sie, drohe Deutschland von weiteren Erschütterungen überrascht zu werden.

Die Verteidigungsexpertin forderte Merz zudem zu entschlossenem Handeln auf. Als Kanzler müsse er seine Autorität nutzen, um deutsche Interessen zu wahren – statt lediglich passiv auf Trumps Aussagen zu reagieren.

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Nannis Kritik unterstreicht die wachsende Unruhe über die deutsche Reaktion auf Trumps Politik. Der Appell für eine strukturierte Strategie kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Spannungen zwischen Berlin und Washington zunehmen. Ohne einen klaren Fahrplan könnte die transatlantische Beziehung weiter ins Wanken geraten.

Quelle