11 May 2026, 10:09

Grüne in Rheinland-Pfalz setzen nach Wahlniederlage auf weibliche Doppelspitze

Zwei Frauen stehen an einem Rednerpult mit einem Mikrofon, einem Bildschirm und Blumen, sprechen auf einer Grünen Party-Veranstaltung über Umweltschutz.

Grüne in Rheinland-Pfalz setzen nach Wahlniederlage auf weibliche Doppelspitze

Die Grünen in Rheinland-Pfalz formen ihre Führung nach Wahlniederlage um

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Nach einem Rückschlag bei der jüngsten Landtagswahl haben die Grünen in Rheinland-Pfalz ihre Führung neu aufgestellt. Mit 7,9 Prozent der Stimmen sitzt die Partei zwar in der Opposition, setzt aber mit einem rein weiblichen Team an der Spitze auf einen Neuanfang. Katrin Eder wird die grüne Landtagsfraktion in Mainz anführen, während zwei neue Co-Vorsitzende die Geschicke der Landespartei lenken.

Bei der Landtagswahl erreichten die Grünen 7,9 Prozent – ein Minus von 1,4 Prozentpunkten im Vergleich zur vorherigen Wahl. Damit rutschte die Partei in die Opposition und stellt im neuen Landtag zehn Abgeordnete.

Als Reaktion wählten die Grünen einen neuen Landesvorstand – erstmals mit einer ausschließlich weiblichen Führung. Carolin Cloos, Politikerin aus Worms, setzte sich mit 72,28 Prozent der Stimmen als eine der beiden Co-Vorsitzenden durch. An ihrer Seite übernimmt Christin Sauer, eine 33-jährige Mainzerin, mit 63,37 Prozent Zustimmung das zweite Co-Vorsitzendenamt.

Katrin Eder wurde zur Vorsitzenden der grünen Fraktion im Mainzer Landtag gewählt. Unterstützt wird sie von Paul Bunjes und Natalie Cramme-Hill als Abgeordnete. Die Grünen kündigten an, die künftige Große Koalition mit scharfen inhaltlichen Debatten zu kontrollieren.

In der Opposition will die Partei zudem die Bindung zu den Wählerinnen und Wählern stärken. Aktives Zuhören und das Aufgreifen öffentlicher Anliegen stehen im Mittelpunkt, um sich auf kommende Herausforderungen vorzubereiten.

Mit einer rein weiblichen Führung und einer kleineren, aber entschlossenen Fraktion beginnt für die Grünen eine neue Phase. Ihre Strategie setzt auf konsequente Oppositionsarbeit und engere Bürgerbeteiligung. Ob dieser Kurs die Unterstützung in Rheinland-Pfalz zurückgewinnen kann, wird sich in den nächsten Schritten zeigen.

Quelle