24 April 2026, 20:18

Großrazzia in Köln-Vingst: Polizei schlägt gegen Drogenhandel im Friseursalon zu

Polizisten in Einsatzkleidung, einer mit einer Waffe, neben einem Metallcontainer und einer Leiter in einem beengten Raum.

Großrazzia in Köln-Vingst: Polizei schlägt gegen Drogenhandel im Friseursalon zu

Kölner Polizei führt Großrazzia in Friseursalon und Wohnungen im Stadtteil Vingst durch

Am 23. April 2023 hat die Kölner Polizei eine großangelegte Razzia in einem Friseursalon sowie mehreren Wohnungen im Stadtteil Vingst durchgeführt. Die Aktion richtete sich gegen den Verdacht des Drogenhandels und war Teil einer umfassenderen Offensive gegen Kriminalität in zentralen Stadtvierteln.

An der Operation waren Kräfte der Bereitschaftspolizei, ziviler und uniformierter Einheiten sowie Beamte des Reviers Kalk beteiligt. Durchsucht wurden der Friseursalon und Wohnungen des 32-jährigen Inhabers, dem vorgeworfen wird, von seinem Geschäft aus Drogen verkauft zu haben. Bei der Aktion beschlagnahmte die Polizei etwa 90 Dosen Kokain, mehrere Portionen Crack sowie rund 100 Gramm Marihuana.

Neben den Rauschgiftfunden sicherten die Beamten eine Rolex-Uhr im Wert von 100.000 Euro, 20.000 Euro Bargeld, ein Mobiltelefon sowie Waffen, darunter eine Machete und Messer. Das städtische Gewerbeamt schloss den Friseursalon umgehend und versiegelte die Räumlichkeiten, während das Finanzamt Strafen in Höhe von über 95.000 Euro verhängte und mehrere Spielautomaten beschlagnahmte.

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Die Maßnahmen beschränkten sich nicht auf den Friseursalon: Polizei, Zollbeamte und städtische Behörden kontrollierten im Rahmen der Aktion weitere Betriebe und Personen. Dabei wurden in den Vierteln Kalk, Neumarkt und Friesenviertel Verstöße gegen Aufenthalts-, Hygiene- und Jugendschutzbestimmungen dokumentiert.

Die Razzia unterbrach mutmaßliche Drogenhandelstätigkeiten in Vingst und führte zur Schließung des Friseursalons. Zudem verhängten die Behörden hohe Geldstrafen und beschlagnahmten wertvolle Gegenstände im Zusammenhang mit den Ermittlungen. Die Aktion steht für die fortlaufenden Bemühungen, Kriminalität in Kölner Stadtteilen einzudämmen und die Einhaltung von Vorschriften durchzusetzen.

Quelle