Fußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026
Anna KrauseFußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden mit Fußballturnier in Bergisch Gladbach
Mit einem Fußballturnier in Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 zu Ende. Organisiert vom lokalen Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt, trafen sich neun Mannschaften unterschiedlicher religiöser und politischer Hintergründe. Statt Pokale erhielten die Spielerinnen und Spieler Banner, die für die Haltung der Stadt gegen Diskriminierung warben.
Das Turnier "Gegen Rassismus kicken" war Teil der jährlichen Kampagne, die Vorurteile bekämpfen und den Zusammenhalt stärken soll. Ohne Schiedsrichter ausgetragen, basierten die 36 Spiele auf Fairness und gegenseitigem Respekt. Teams christlicher, muslimischer und politischer Gruppen nahmen teil – als Sieger ging IGMG Bergisch Gladbach e.V. hervor.
Das Bergisch Gladbacher Bündnis, 2024 gegründet, setzt sich für eine inklusivere und solidarisere Gemeinschaft ein. Die diesjährige Veranstaltung unterstrich die Botschaft der Kampagne: Vielfalt und Solidarität sind entscheidend. Ähnliche Initiativen fanden bundesweit statt – in Städten wie Leipzig, München und Dresden gab es Workshops, Konzerte und Sportevents, die sich gegen Rassismus richteten.
Zum Abschluss des Turniers überreichten die Organisatoren symbolische Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus". Die Geste betonte, dass es beim Event weniger um Wettbewerb als um gemeinsame Werte ging.
Das Turnier bildete den Abschluss der diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus. Es zeigte, wie Sport Brücken bauen und Gleichberechtigung fördern kann. In ganz Deutschland setzen sich vergleichbare Aktionen weiterhin für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft ein.






