"Fridays for Future" fordert radikale Energiewende bis 2035 – und erhöht Druck auf die Politik
Amelie Seidel"Fridays for Future" fordert radikale Energiewende bis 2035 – und erhöht Druck auf die Politik
"Fridays for Future" fordert vollständige Umstellung auf Erneuerbare bis 2035
Die Klimabewegung Fridays for Future hat ihre Forderung an Deutschland erneuert, bis 2035 komplett auf erneuerbare Energien umzusteigen. Aktivist:innen argumentieren, dass dieser Wandel Kosteneinsparungen, Energieunabhängigkeit und einen besseren Klimaschutz mit sich bringen würde. Die jüngsten Proteste fanden in Braunschweig sowie in anderen Großstädten statt.
Beim Klimastreik in Braunschweig wies Alexander Dammmeier von Fridays for Future darauf hin, dass erneuerbare Energien bereits 62 Prozent der deutschen Energieversorgung ausmachen. Er warnte, die aktuelle Energiepolitik gefährde die Fortschritte der vergangenen Jahre bei der Reduzierung der Emissionen.
Niko Schoss, ein weiterer Aktivist der Bewegung, kritisierte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche für ihren Einsatz zugunsten neuer Gaskraftwerke. Die Bewegung wirft ihr vor, die anhaltende Abhängigkeit Deutschlands von fossilen Brennstoffen zu ignorieren – obwohl saubere Alternativen verfügbar seien.
Die Proteste in Braunschweig waren Teil einer bundesweiten Demonstrationswelle, an der sich auch Berlin, Hamburg, Köln und München beteiligten. Die Organisator:innen betonten, eine vollständige Energiewende würde der deutschen Industrie langfristige Planungssicherheit geben, Arbeitsplätze schaffen und die Wirtschaft stärken.
Die Forderungen der Aktivist:innen zielen auf einen kompletten Ausstieg aus fossilen Energien innerhalb des nächsten Jahrzehnts ab. Sie behaupten, dieser Schritt würde Kosten senken, Emissionen reduzieren und die Energiesicherheit erhöhen. Die Proteste zeigen den wachsenden Druck auf die Politik, fossile Energieprojekte endlich aufzugeben.






