FC Erzgebirge Aue steht vor dem Abstieg – und plant schon den Wiederaufstieg
Anna KrauseAbstieg droht: Erzgebirge Aue verliert in Mannheim - FC Erzgebirge Aue steht vor dem Abstieg – und plant schon den Wiederaufstieg
Der Abstieg des FC Erzgebirge Aue aus der 3. Liga ist nun so gut wie besiegelt. Die 1:2-Niederlage gegen den SV Waldhof Mannheim verlängerte ihre sieglose Serie auf über drei Monate. Mit nur noch acht Spielen vor Saisonende steht der Verein vor einer nahezu unlösbaren Aufgabe, um die sich immer weiter öffnende Punktelücke zu schließen.
Aue begann die Partie vielversprechend: Marvin Stefaniak brachte die Mannschaft früh in Führung. Doch zwei Treffer – zunächst von Lovis Bierschenk, dann von Terrence Boyd – drehten das Spiel zugunsten Mannheims. Die Niederlage lässt Aue tief in der Abstiegszone zurück, und der Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz könnte nach diesem Wochenende bereits zweistellig sein.
Seit der Saison 2022/23 setzt der Klub konsequent auf Nachwuchsförderung und wirtschaftliche Stabilität. Investitionen in die Akademie und kluge Spielertransfers hielten die Kosten niedrig, ohne den professionellen Rahmen zu gefährden. Trotz dieser Bemühungen scheint der Abstieg in die Regionalliga nun unvermeidbar.
Die Vereinsführung hat die Mitarbeiter bereits über die Planungen bis zum Sommer 2027 informiert. Selbst bei Kürzungen soll der Kern der Strukturen erhalten bleiben. Ein Budget von knapp zehn Millionen Euro wird für den direkten Wiederaufstieg in der kommenden Spielzeit bereitgestellt.
Aues Fokus hat sich vom Überlebenskampf auf den Neuaufbau verlagert. Die langfristige Strategie – basierend auf Nachwuchsförderung und finanzieller Disziplin – wird nun in der Viertklassigkeit auf ihre Belastbarkeit geprüft. Mit dem Abstieg quasi besiegelt, richtet sich der Blick bereits auf die Aufstiegsambitionen der nächsten Saison.






