"Fathertag": Kurzfilm über Alleinerziehende feiert Premiere in Mainz
Kurzfilm Fathertag feiert Premiere in Mainz am 13. Mai
Ein neuer Kurzfilm mit dem Titel Fathertag wird am 13. Mai in Mainz uraufgeführt. Das Projekt wirft einen Blick auf den Alltag von Alleinerziehenden – aus der Perspektive eines Kindes erzählt. Der Filmemacher Lukas Möllenbeck, bekannt für seine Arbeit im Werbebereich, hat sich mit diesem persönlichen Projekt einer besonderen Herausforderung gestellt, um die Geschichte lebendig werden zu lassen.
Gedreht wurde Fathertag an verschiedenen Orten in Mainz, darunter die Martinus-Realschule und das Baseballfeld der Mainz Athletics. Lokale Nachwuchsschauspieler aus Theatergruppen übernahmen die Rollen der Kinder in den Klassenzimmerszenen. Selbst der Oldtimer im Film hat eine ungewöhnliche Herkunft: Er stammt von den Besitzern eines Waschsalons in der Gaustraße.
Die Premiere findet im Kulturei in der Nähe der Zitadelle statt – mit freiem Eintritt und einem Spielbereich für Kinder. Im Anschluss wird der Film online verfügbar sein, unter anderem auf YouTube und in sozialen Medien.
Begleitet wird der Film von einer größeren Kampagne zum Vaterstag, die eine vierteilige Dokumentationsreihe und Einblicke hinter die Kulissen umfasst. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit für Alleinerziehende zu schärfen, von denen es laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung in Deutschland etwa 2,5 Millionen Familien gibt.
Der Film und die Kampagne sollen die Sichtbarkeit von Alleinerziehenden erhöhen – die Mehrheit von ihnen sind Mütter. Durch das Teilen ihrer Geschichten möchte das Projekt mehr Verständnis und Wertschätzung für ihren täglichen Einsatz wecken. Die Premiere in Mainz markiert den Auftakt einer bundesweiten Initiative, die auf ihre Herausforderungen aufmerksam machen will.






