22 March 2026, 00:07

"Die Pfalz bleibt antifa": Hunderte demonstrieren in Kaiserslautern gegen Rechtsextremismus

Eine Gruppe von Menschen bei einer Demonstration gegen die Anti-Kriegs-Bewegung, die eine Straße mit Plakaten, Bannern und Fahrrädern entlanggeht, vorbei an einem Gebäude mit architektonischen Details und Bäumen im Hintergrund.

"Die Pfalz bleibt antifa": Hunderte demonstrieren in Kaiserslautern gegen Rechtsextremismus

Rund 150 bis 200 Menschen versammelten sich am 21. März 2026 in Kaiserslautern zu einer angemeldeten Kundgebung unter dem Motto "Die Pfalz bleibt antifa". Die Veranstaltung war die erste ihrer Art in der Region seit 2020 und zog Teilnehmer zu einem Marsch durch die Innenstadt an.

Der Demonstrationszug startete um 16:00 Uhr am Guimarães-Platz und folgte einer vorgegebenen Route über die Richard-Wagner-Straße, die Logenstraße und weitere Straßen, bevor er am Musikerplatz endete. Mit Reden und Livemusik klang die Veranstaltung um 18:30 Uhr aus.

Die Polizei griff mehrmals ein, nachdem einige Teilnehmer gegen Versammlungsregeln verstoßen hatten – unter anderem durch das Tragen von Vermummungen und das Zünden von Pyrotechnik. Diese Verstöße führten zu vorübergehenden Unterbrechungen und offiziellen Verwarnungen. Gegen die Beteiligten wurden inzwischen rechtliche Schritte eingeleitet.

Separat davon nahm die Polizei einen Mann fest, der der rechtsextremen Szene zugeordnet wird, nachdem er die Demonstration gestört und eine Platzverweisung ignoriert hatte. Abgesehen von diesen Vorfällen blieb der weitere Verlauf der Kundgebung friedlich; gewalttätige Auseinandersetzungen wurden nicht gemeldet.

Die Veranstaltung endete ohne größere Störungen, doch die Ermittlungen zu Vermummungen und Pyrotechnik-Einsatz laufen noch. Seit 2020 gab es in Kaiserslautern oder sonstwo in Rheinland-Pfalz keine weiteren Kundgebungen unter demselben Motto.

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