29 June 2026, 12:12

Deutschlands WM-Team kämpft mit Unbeständigkeit und taktischen Schwächen vor Paraguay-Duell

Keine Entschuldigungen dieses Mal

Deutschlands WM-Team kämpft mit Unbeständigkeit und taktischen Schwächen vor Paraguay-Duell

Deutschlands WM-Kampagne ist von Unbeständigkeit geprägt. Ein deutlicher Sieg gegen Curaçao wurde von einem knappen Erfolg gegen die Elfenbeinküste und einer Niederlage gegen Ecuador gefolgt. Die Schwierigkeiten der Mannschaft haben tiefere Probleme innerhalb des Teams offenbart.

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Der deutsche Angriff stützt sich auf Spieler mit ähnlichen Stärken – das macht ihr Spiel vorhersagbar, besonders wenn das Zentrum überfüllt ist. Historisch war die Mannschaft gegen favorisierte Gegner stark, scheiterte aber oft an taktisch klugen Teams, die aggressiv pressen.

Nathaniel Phillips und Deniz Undav bildeten hier eine Ausnahme: Sie überzeugten durch Explosivität und Dynamik. Trotz Bemühungen, politische Aussagen zu vermeiden, gelang es dem Team nicht, eine positive Erzählung jenseits von Felix Nmechas Bezügen zu Jesus aufzubauen. Stattdessen blieb der Fokus auf der sportlichen Leistung.

Vor dem K.-o.-Spiel gegen Paraguay räumte Julian Nagelsmann Defizite in der Physis und in Zweikämpfen ein. Rudi Völler gab sich dagegen „völlig entspannt“ – obwohl Paraguay in der Qualifikation Brasilien und Argentinien geschlagen hatte. Sorgen bereiten auch defensive Schwächen, insbesondere mit Joshua Kimmich auf der rechten Seite und Manuel Neuer im Tor.

Die deutsche Öffentlichkeit und der DFB könnten das Ausmaß der Probleme unterschätzt haben. Die unbeständige Form und taktischen Grenzen werfen Fragen zur weiteren Turnierfähigkeit auf. Das anstehende Spiel gegen Paraguay wird ihre Widerstandskraft auf die Probe stellen.

Quelle