30 June 2026, 18:12

Deutsche lehnen höhere Altersgrenze für Rente deutlich ab – nur 29 Prozent dafür

Umfrage: Mehrheit lehnt spätere Rente ab

Deutsche lehnen höhere Altersgrenze für Rente deutlich ab – nur 29 Prozent dafür

Eine Mehrheit der Deutschen lehnt eine Anhebung des Renteneintrittsalters ab, wie aktuelle Umfragen zeigen. Die Rentenkommission hat vorgeschlagen, die Altersgrenze schrittweise von 67 auf 67,5 Jahre zwischen 2031 und 2041 anzuheben. Die Zustimmung zu dieser Reform variiert jedoch stark zwischen den politischen Parteien und Regionen.

Der Plan der Kommission sieht vor, das Renteneintrittsalter über ein Jahrzehnt hinweg in kleinen Schritten zu erhöhen. Doch nur 29 Prozent der Gesamtbevölkerung befürworten die Idee. Eine deutliche Mehrheit von 62 Prozent der Deutschen lehnt jede Erhöhung ab.

Die Meinungen spalten sich entlang der Parteigrenzen: 58 Prozent der Anhänger der Unionsparteien stehen dem Vorhaben positiv gegenüber, ebenso 55 Prozent der Wähler der Grünen. Dagegen lehnen 77 Prozent der Linken-Wähler und sogar 84 Prozent der AfD-Anhänger die Pläne ab.

Auch regional gibt es deutliche Unterschiede. In Ostdeutschland sprechen sich 73 Prozent der Bevölkerung gegen die Reform aus. Bei Arbeitnehmern ist der Widerstand ebenfalls groß – 68 Prozent lehnen ein höheres Renteneintrittsalter ab.

Insgesamt stößt der Vorschlag in den meisten Bevölkerungsgruppen auf breite Ablehnung. Nur eine Minderheit der Deutschen unterstützt die schrittweise Anhebung auf 67,5 Jahre. Politische und regionale Gräben prägen die Debatte über die Rentenreform.

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