Deutsche Hockey-Teams beenden Pro-League-Saison mit Berliner Talent und gegensätzlichen Ergebnissen
Anna KrauseDeutsche Hockey-Teams beenden Pro-League-Saison mit Berliner Talent und gegensätzlichen Ergebnissen
Die deutschen Hockey-Nationalmannschaften der Herren und Damen haben kürzlich ihre FIH-Pro-League-Saison mit gegensätzlichen Bilanzen abgeschlossen. Beide Teams setzten dabei auf vier in Berlin geborene Spieler und unterstrichen so die Bedeutung lokaler Talente auf internationaler Ebene.
Die Frauenmannschaft sicherte sich mit einem souveränen 5:1-Sieg gegen China den fünften Platz. Kapitänin Linnea Weidemann führte das Team zum Erfolg, der nach vier aufeinanderfolgenden Heimsiegen in der Liga gelang. Die Mannschaft hat sich bereits für die höchste Spielklasse der anstehenden Weltmeisterschaft in Belgien qualifiziert.
Die Herrenmannschaft hatte es unterdessen schwerer: Bei Temperaturen von über 40 Grad Celsius unterlag sie Spanien mit 2:5. Kapitän Thies Prinz beendete die Saison mit seinem Team auf dem sechsten Platz. Nun liegt der Fokus darauf, einfache Fehler vor der WM zu reduzieren.
Von den vier Berliner Spielern lebt nur Linnea Weidemann noch in der Hauptstadt. Lena Micheel und Johannes Große sind inzwischen nach Hamburg gezogen, während Thies Prinz in der niederländischen Hoofdklasse aktiv ist. Ein kurzfristiger Rückkehr nach Berlin kommt für ihn nicht infrage – er plant, mindestens eine weitere Saison im Ausland zu bleiben.
Mit starken Leistungen im Gepäck blickt die Frauenmannschaft selbstbewusst auf die Weltmeisterschaft. Die Herren wollen unterdessen vor dem Turnier ihre Konstanz verbessern. Beide Teams heben die Verdienste ihrer Berliner Spieler in den jüngsten Ligapartien hervor.
