CDU will Berliner U-Bahn mit Drehkreuzen gegen Schwarzfahrer absichern
Elias LehmannCDU will Berliner U-Bahn mit Drehkreuzen gegen Schwarzfahrer absichern
Die CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat einen grundlegenden Wandel für das U-Bahn-System der Stadt vorgeschlagen. Im Rahmen eines Pilotprojekts sollen auf drei Linien Zugangsschranken eingeführt werden. Ziel der Maßnahme ist es, die Sicherheit, Sauberkeit und Zuverlässigkeit für Fahrgäste und Betreiber gleichermaßen zu verbessern.
Die Partei schlägt vor, den Zugang zu den Bahnsteigen der Linien U5, U7 und U8 über Drehkreuze zu testen. Nur mit einem gültigen Ticket wäre dann die Nutzung der Plattformen möglich, was die Schwarzfahrt erschweren würde. Das geschlossene System ebnet zudem den Weg für zukünftige digitale Tarifmodelle, etwa eine automatische entfernungsabhängige Abrechnung.
Ein zentraler Bestandteil des Plans ist die Entwicklung eines präventiven Betriebsmanagementsystems, das durch digitale Werkzeuge unterstützt wird. Die Ergebnisse des Versuchs sollen das Konzept verfeinern, bevor es auf das gesamte Netz ausgedehnt wird. Langfristig strebt die CDU ein vollständig modernisiertes, automatisiertes und abgeschottetes U-Bahn-System an.
Die Christdemokraten sind überzeugt, dass ein solches System Fahrgästen, Mitarbeitenden im ÖPNV und der öffentlichen Sicherheit zugutekäme. Bei Erfolg des Pilotprojekts könnte die Lösung auf das gesamte Berliner U-Bahn-Netz ausgeweitet werden. Der Vorschlag markiert einen bedeutenden Schritt hin zur Modernisierung des Hauptstadtschnellverkehrs.






