21 June 2026, 02:05

Bundesregierung zahlt fünf Millionen Euro zu viel an Auslandszulagen aus

Bundesregierung zahlte überhöhte Auslandszulagen

Bundesregierung zahlt fünf Millionen Euro zu viel an Auslandszulagen aus

Die deutsche Bundesregierung hat eingeräumt, dass sie Auslandszulagen für im Ausland eingesetzte Beamte überzahlt hat. Ein Rechenfehler führte zu dem Irrtum, der einen finanziellen Schaden von rund fünf Millionen Euro verursachte. Das Problem wurde nun mit den jüngsten Anpassungen der Zonenstufen behoben.

Von dem Fehler betroffen war etwa ein Drittel der deutschen Auslandsvertretungen. Von 220 Standorten waren 71 betroffen, darunter auch Einrichtungen in Litauen, wo Soldaten der Bundeswehr stationiert sind. Die falsche Berechnung führte zu einer überhöhten Einstufung der Zonenstufen an diesen Standorten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Aufgrund rechtlicher Vorgaben kann die Regierung die zu viel gezahlten Gelder nicht von den Beamten zurückfordern. Das Auswärtige Amt prüft nun, ob Schadensersatzansprüche gegen das für den Rechenfehler verantwortliche Unternehmen geltend gemacht werden können.

Der Fehler wurde bei den diesjährigen Anpassungen korrigiert. Der finanzielle Verlust beläuft sich auf etwa fünf Millionen Euro. Die Behörden entscheiden noch, ob das Unternehmen, das den Fehler verursacht hat, zur Rechenschaft gezogen wird.

Quelle